Donnerstag, 05. November 2020

10 Gemeinden sehen „gelb“

Mit heute befinden sich 23 „rote“ Gemeinden im Mini-Lockdown. Zu den 11, am Dienstag bekannt gegebenen Gemeinden, kam gestern noch Branzoll dazu. Mit Prad, Plaus, Terlan, Tisens, Burgstall, Bruneck, St. Lorenzen, Olang, Brenner und Auer sind weitere 10 Gemeinden als gelb eingestuft – und haben den Mini-Lockdown unmittelbar vor ihren Augen.

10 Gemeinden könnten bald schon einen neuen Risikostatus erhalten.
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10 Gemeinden könnten bald schon einen neuen Risikostatus erhalten. - Foto: © shutterstock
Wie der Landeshauptmann gestern in seiner Verordnung festgelegt hat, gelten die verschärften Auflagen in den 23 Gemeinden einheitlich bis 14. November. Leifers, Sarntal, Freienfeld, Ratschings, Mals, Schluderns, Gargazon, Rasen-Antholz, Glurns, Taufers im Münstertal und Pfitsch machen somit einen 14-tägigen Mini-Lockdown.

Die „neuen“ Gemeinden Bozen, Neumarkt, Sterzing, Nals, Pfatten, Branzoll, Welschnofen, Waidbruck, Mölten, Prags, Feldthurns und Niederdorf 9 Tage. „Noch diese Woche wird anhand einer Risikobewertung entschieden, für welche Gemeinden der Mini-Lockdown ausläuft bzw. verlängert wird“, so der Landeshauptmann.

Wahrscheinlich müssen diese Woche noch in weiteren Gemeinden die Friseure, Schönheitspfleger, Kitas und Kindergärten schließen, die Schüler in Fernunterricht wechseln und die Bürger dürfen ihren Wohnort nur mehr aus beruflichen, gesundheitlichen oder dringlichen Gründen verlassen dürfen. 10 Gemeinden sind gelb (Grafik) – und kurz vor der roten Zone.




Die Entscheidung, welche Gemeinden rot sind, fällt das Land anhand von Vorschlägen einer Expertenkommission des Sanitätsbetriebes. „Dabei geht es nicht um einen Indikator, sondern um die Gesamtbewertung“, sagt Landesrat Thomas Widmann. Unter die Lupe werden alle Gemeinden, die 3 Neuinfektionen auf 1000 Einwohner am Tag und/oder innerhalb von 14 Tagen über 10 Infektionen auf 1000 Einwohner aufweisen (siehe auch eigene Meldung).

Die Analyse fußt zudem auf der Anzahl der Infektionsherde, der symptomatischen Patienten, der Spitalaufnahmen nach Schweregrad und der Personen, die sich in Quarantäne befinden. Für die Eingrenzung des Virus spielt es zudem eine Rolle, ob eine Gemeinde viele Pendler hat.

wib

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