Mittwoch, 26. August 2020

17 italienische Unis unter Top 500 – Freie Universität Bozen rutscht ab

Unis aus den USA und Großbritannien dominieren wieder das neue „Shanghai Academic Ranking of World Universities“. 18 der besten 20 Hochschulen kommen aus diesen Ländern. Unter die besten 500 schafften es auch 17 italienische Universitäten.

Die Freie Universität Bozen ist weltweit nicht mehr unter den besten 1000 Universitäten.
Die Freie Universität Bozen ist weltweit nicht mehr unter den besten 1000 Universitäten. - Foto: © DLife
An der Spitze des Rankings stehen wie im Vorjahr die US-Universitäten Harvard und Stanford sowie - als beste europäische Hochschule - Cambridge (Großbritannien). Auf den Plätzen folgen das Massachusetts Institute of Technology (MIT), die University of California in Berkeley und die Princeton University. Ebenfalls in den Top Ten klassierten sich noch die Columbia University, das California Institute of Technology (beide USA), die University of Oxford (Großbritannien) und die University of Chicago (USA).

Beste kontinentaleuropäische Uni ist heuer erstmals die Universite Paris-Saclay auf Platz 14. Sie löst damit nach langer Zeit die ETH Zürich ab, die heuer Rang 20 erreichte. Es folgen die Universität Kopenhagen auf Rang 33, die Universite Paris Science et Lettres (36), die Sorbonne (39), das Karolinska Institut in Stockholm (45) und als beste deutsche Uni die Universität München (51).



Universitäten von Rom, Mailand und Pisa sind Spitzenreiter Italiens

Die besten italienischen Universitäten sind die Sapienza Universität in Rom, die Universität Mailand und die Universität von Pisa. Sie landeten auf den Plätzen 151 bis 200. Insgesamt schafften es 17 italienische Unis, darunter auch die Universität Trient (401 bis 500), unter die Top 500. Ab Platz 101 wird nur mehr in 50er-Schritten gerankt, ab Platz 201 in 100er-Schritten.

Die Freie Universität Bozen, die im vergangenen Jahr noch in der Ranggruppe 701 bis 800 landete, ist nicht mehr unter den Top 1000 Universitäten der Welt zu finden.

14 österreichische Unis unter Top 1000

Aus Österreich haben es 14 der 15 wissenschaftlichen öffentlichen Unis in die 1000er-Rangliste geschafft. Die einzige österreichische Uni unter den besten 200 ist die Universität Wien. a Ihr Rang bleibt damit im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Die Universität Innsbruck landete, wie schon 2019, unter den Top 300. Sie reiht sich zusammen mit der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien zwischen den Plätzen 201 bis 300 in die Rangliste ein.

Die Medizin-Uni Graz verbessert sich in der Rangliste im Vergleich zum vergangenen Jahr (2019: 501 bis 600) und findet sich zusammen mit der Uni Graz (unverändert) in der Gruppe 401-500. Die Medizinische Universität schafft es sich in den Plätzen 501 bis 600 einzuordnen.

Shanghai-Ranking stark forschungsorientiert

Das Shanghai-Ranking ist stark forschungsorientiert, herangezogen werden dafür vor allem öffentlich verfügbare Datenbanken. Jeweils 40 Prozent der Bewertung basieren auf der Qualität der Wissenschafter der jeweiligen Institution (bewertet anhand der Zahl der dort arbeitenden Nobelpreis- und Fields-Medaillen-Gewinner sowie der Zahl viel zitierter Forscher) und dem Forschungs-Output (gemessen an Veröffentlichungen in den Magazinen „Science“ und „Nature“ sowie Zitierungen).

Jeweils zehn Prozent der Bewertung beruhen auf der Qualität der Ausbildung (gemessen an der Zahl der Nobelpreis- und Fields-Medaillen-Gewinner unter den Absolventen) und der Produktivität pro Forscher.
Hier geht's zum Ranking der besten 1000 Universitäten.


apa/jno