Mittwoch, 25. März 2015

17.836 angezeigte Straftaten: Leitner beanstandet Sicherheitsproblem

Von 2009 bis 2013 gab es einen Anstieg der angezeigten Straftaten in Südtirol von 24,4 Prozent. Diese Zunahme geht vor allem auf das Konto von Diebstählen, Raub, Betrug oder Sachbeschädigung. Der Freiheitliche-Fraktionssprecher Pius Leitner spricht von einem sich zuspitzenden Sicherheitsproblem.

Pius Leitner verlangt, dass das Sicherheitsproblem in Südtirol offen angesprochen wird.
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Pius Leitner verlangt, dass das Sicherheitsproblem in Südtirol offen angesprochen wird. - Foto: © D

Aus den Statistikdaten des Landes geht ein Anstieg um 6,4 Prozent bei Straftaten im Jahr 2013 gegenüber dem Jahr 2012 hervor.

„In Anbetracht der jüngsten vorgelegten Zahlen durch das Astat, kann nun niemand mehr davon sprechen, das Südtirol kein Sicherheitsproblem habe“, unterstreicht Leitner und verweist auf die Tatsache, dass die Einbrüche in abgestellte Autos um 21,2 Prozent und die Diebstähle mit besonderer Geschicklichkeit um 13,1 Prozent zugenommen haben.

52,7 Prozent mehr Wohungseinbrüche

Vor allem die Diebstähle durch das Eindringen in Wohnungen sind angestiegen. Vom Jahr 2012 zum Jahr 2013 ist allein dort ein Anstieg von über 52,7 Prozent verzeichnet worden.

"Angesichts solcher vorliegender Fakten und dem sprunghaften Anstieg solcher Delikte muss von einem Sicherheitsproblem gesprochen werden“, betont Pius Leitner.

Unzumutbare und besorgniserregende Zustände

Derartige Zustände seien für die Bevölkerung Südtirols unzumutbar. 

"Neben den Einbrüchen und Gewalttaten spitzen sich die Raubüberfälle mit einer Zunahme von knapp 28 Prozent innerhalb eines Jahres massiv zu“, so der Abgeordnete. „Ich halte diese Zustände für überaus besorgniserregend, denn die Bevölkerung unseres Landes verlangt nach Lösungen. Die Schuld liegt klar bei der linken Politik, die nicht gewillt ist, harte Maßnahmen umzusetzen“, erklärt Leitner.

Es vergehe fast keine Woche, ohne dass die Medien über Einbrüche in Südtirol berichten.

"Nun beweisen auch die vorliegenden Daten diese Entwicklung", poltert Leitner.

Die anhaltenden Einbruchserien würden von organisierten Diebesbanden durchgeführt, die sehr professionell und schnell vorgehen und meist nach ihrer Tat eine Zeit lang aus Südtirol verschwinden.

"Ebenso spürbar gestiegen sind die Gewalttaten in unserem Land. Insbesondere bei Nacht sind die Straßen von Südtirols Städten ein gefährliches Pflaster geworden“, hält der Fraktionssprecher  fest und verlangt, dass das Sicherheitsproblem in Südtirol offen angesprochen wird. 

stol/ker

stol