Donnerstag, 20. Juni 2019

22 Migranten wohl bei Flucht übers Mittelmeer gestorben

Mehr als 20 Migranten haben ihren Fluchtversuch von Afrika nach Europa über das Mittelmeer offenbar mit dem Leben bezahlt. Das berichtete die spanische Zeitung „El País” und berief sich auf gerettete Flüchtlinge.

Foto: Sea-Watch/Moonbird
Foto: Sea-Watch/Moonbird

Diese hätten erzählt, dass 22 zusammen mit ihnen im Nordosten Marokkos gestartete Migranten gestorben und dann ins Wasser geworfen worden seien.

Dem Bericht zufolge wurden am Mittwoch 27 Menschen an Bord entdeckt. Zuvor waren die spanischen Rettungsdienste von einer NGO alarmiert worden, dass 49 Menschen aus Marokko aufgebrochen seien. Die Geretteten wurden von einer Fähre aufgenommen, die von der spanischen Exklave Melilla an der Nordküste Afrikas Richtung Motril in Südspanien unterwegs war.

In den letzten Jahren hat sich Marokko für Tausende Afrikaner zu einem Tor Richtung Europa entwickelt. Fast 117.000 Migranten machten die gefährliche Bootsfahrt 2018, das waren 55.700 weniger als 2017.

apa/dpa

stol