Freitag, 22. Oktober 2021

23 landeseigene Gebäude gehen ans Fernwärmenetz

In den kommenden 5 Jahren werden 23 Landesgebäude in Bozen an das Fernwärmenetz angeschlossen. Landesrat Bessone genehmigt die entsprechende Vereinbarung.

23 landeseigene Gebäude in Bozen können an das Fernwärmenetz angeschlossen werden und damit die Wärmeenergie der Müllverwertungsanlage Bozen Süd  nutzen.
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23 landeseigene Gebäude in Bozen können an das Fernwärmenetz angeschlossen werden und damit die Wärmeenergie der Müllverwertungsanlage Bozen Süd nutzen. - Foto: © lpa
Um den Energieverbrauch der landeseigenen Immobilien zu reduzieren, setzt das Land Südtirol im Sinne der Nachhaltigkeit verschiedene Maßnahmen. Im Gemeindegebiet von Bozen ist die Landesverwaltung Eigentümerin verschiedener Gebäude, in denen Ämter und Schulen untergebracht sind. 23 dieser Gebäude können in den kommenden 5 Jahren an das Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen werden.

Mit zunehmendem Ausbau der Fernwärmeleitungen in der Stadt können weitere Gebäude folgen. So sieht es das Abkommen zwischen der Landesabteilung Vermögen und der Netzeigentümerin Alperia Smart Services G.m.b.H vor, das Landesrat Massimo Bessone vor kurzem per Dekret genehmigt hat. „Die Nutzung der Restwärme der Müllverwertungsanlage in Bozen Süd hat ökologische, ökonomische, betriebs- und sicherheitstechnische Vorteile. Sie kommen der Landesverwaltung ebenso wie der Bevölkerung zugute“, unterstreicht Landesrat Bessone.

Wärmeenergie der Müllverwertungsanlage nutzen

Innerhalb Ende des Jahres 2021 sollen per Vertrag die genauen Modalitäten und Kosten für den Übergang von den bisher genutzten Energiequellen hin zur Fernwärme geregelt werden. Durch den Einsatz aller Beteiligten – Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz, Landesabteilung Vermögen, Landesabteilung Hochbau und technischer Dienst und Alperia – konnten die wirtschaftlichen und technischen Aspekte des Anschlusses geklärt und eine Zusammenarbeit vereinbart werden.

„Energieeffizienz ist grundlegend für die Nachhaltigkeit. Der Anschluss an das Fernwärmenetz ermöglicht es beispielsweise, den Verbrauch nicht erneuerbarer Energie um 85 Prozent gegenüber einem mit Methangas betriebenen Heizkessel zu senken und die Kohlendioxidemissionen im Sinne des Klimaschutzes zu verringern“, zeigt sich Landesrat Bessone zufrieden.

Fernwärme für 23 Landesgebäude

Vorerst werden die folgenden 23 landeseigenen Gebäude an das Bozner Fernwärmenetz, das mit Energie aus der Müllverwertungsanlage in Bozen Süd gespeist wird, angeschlossen: Gerichtsgebäude Bozen (Gerichtsplatz 1), Landesarchiv Tessman und Ansitz Rottenbuch (A. Diaz-Straße 6-8), Kondominium Rottenbuch (Rottenbuchweg 4), Gymnasium „W.v.d. Vogelweide“ (A. Diaz-Straße 34), Amt Für Wildbachverbauung (Cesare-Battisti-Straße 23), Amt für nachhaltigen Gewässerschutz (Mendelstraße 33), Humanistisches Gymnasium „Carducci“ (Mancistraße 8), University (Drususallee 299), Landhaus „Plaza“ (Neubruchweg 2), TFO „Max Valier“ (Sorrentostraße 20), Sozialwissenschaftliches Gymnasium und Fachoberschule für Tourismus „Robert Gasteiner“ (Roenstraße 12), Realgymnasium „Evangelista Torricelli“ (Rovigostraße 42), Landesberufsschule „Gutenberg“ (Siemensstraße 6-8), Berufsfeuerwehr (Drususallee 116), Oberschulzentrum „G. Pascoli“ (G. Deledda-Straße 4), Coworking-Zentrum DRIN (Italienallee 34), Grundbuch-Gebäude (Ambrosoliplatz 14-18), Landesberufsschule für Industrie und Handwerk (Romstraße 20), Landhaus 9 (Amba-Alagi-Straße 35), Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz (Amba-Alagi-Straße 3-5), Deutsches Schulamt und Pädagogisches Institut (Amba-Alagi-Straße 10), EURAC research (Drususallee 1) und neues Bibliothekszentrum (Longonstraße 3-5-7).

2 Landesgebäude sind bereits an das Fernwärmenetz angeschlossen: der Straßendienst Salten-Schlern (Grutzenweg 3) und das Landesamt für Bauerhaltung (Giottostraße 13).

lpa