Mittwoch, 26. August 2020

239 Kandidaten gehen für das Handwerk ins Rennen

Die vergangenen Wochen hätten deutlich gemacht, wie wichtig eine starke Interessensvertretung sei, und zwar auf allen Ebenen, so der Landesverband der Handwerker (lvh). Um sich für die Wirtschaft, das Gemeinwohl und die Südtiroler Betriebe stark zu machen, treten 239 Kandidaten aus dem Handwerk bei den Gemeinderatswahlen im September an.

Insgesamt treten 239 Kandidaten aus dem Handwerkssektor bei den Gemeinderatswahlen am 20. und 21. September an.
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Insgesamt treten 239 Kandidaten aus dem Handwerkssektor bei den Gemeinderatswahlen am 20. und 21. September an. - Foto: © lvh
Nur wer dabei ist, kann auch mitreden. Aus diesem Grund ist es für das Südtiroler Handwerk unerlässlich, dass es in den zahlreichen Südtiroler Gemeindestuben vertreten ist. Nur so können Anliegen, Lösungsvorschläge und Fachwissen bei Entscheidungen eingebracht werden, so der lvh.

Erfahrung aus dem Alltag

Vertreter aus dem Handwerk sind nicht nur für den Sektor selbst, sondern für alle Bürger eine Bereicherung. Die Politik auf Gemeindeebene ist schließlich meist Sachpolitik. Es geht nicht um große Ideologien, sondern um konkrete Probleme, die konkrete Lösungen benötigen. „Und genau dabei braucht es ausreichend Fachwissen und vor allem Erfahrungen aus dem Alltag“, unterstreicht lvh-Präsident Martin Haller. „Handwerker arbeiten lösungsorientiert und oft unter Zeitdruck. Sie agieren wie Unternehmer, tragen Verantwortung für ihre Mitarbeiter und sind regelmäßig mit anderen Menschen in Kontakt. Ein weiteres Argument für ihr politisches Engagement ist die Vorbildfunktion, die Handwerker für die jungen Menschen im Dorf haben.“

239 Kandidaten aus dem Handwerkssektor

Insgesamt treten 239 Kandidaten aus dem Handwerkssektor bei den Gemeinderatswahlen am 20. und 21. September an – darunter 27 Bürgermeisterkandidaten. Sie kommen aus dem ganzen Land und aus den verschiedensten praktischen Berufen. Ebenso bunt ist die Parteienvielfalt bei den kommenden Wahlen. Neben der Südtiroler Volkspartei, der Südtiroler Freiheit und den Freiheitlichen bewerben sich heuer zahlreiche Bürgerlisten.

„Ich freue mich sehr, dass sich heuer wieder viele Frauen und Männer – darunter auch zahlreiche junge Menschen - für das Handwerk aufstellen lassen, dies ist ein klares Zeichen, dass die Handwerker bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, wenn es um die Zukunft der Gemeinden geht“, sagt lvh-Präsident Martin Haller. „Sie haben nicht nur das nötige Fachwissen, sondern auch zahlreiche Erfahrungen. Ich wünsche allen viel Erfolg und hoffe, dass wir gemeinsam die Wirtschaft in dieser schwierigen Zeit wieder ankurbeln können!“

stol