„Gleichzeitig steht kein Geld für die dringend nötige Steuerentlastung der Arbeitnehmer und Familien zur Verfügung“, kritisiert der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder.„Für Großprojekte, deren nutzen mehr als umstritten ist, findet die Landesregierung offensichtlich immer die nötigen Millionen, während bei Sozialmaßnahmen und Steuerentlastung für die Masse der Steuerzahler angeblich kein Geld zur Verfügung steht.“ „Die Luftfahrtbehörde Enac hat Bozen im Rahmen einer Studie vor wenigen Monaten noch als einen der überflüssigen Flughäfen eingestuft. Daran wird sich auch mit der 25 Mio. Euro-Investition nichts ändern. Aus Bozen wird damit kaum ein wirtschaftlich tragbarer und verkehrstechnisch sinnvoller Regionalflughafen werden“, so der Unions-Abgeordnete.Jeder Fluggast werde derzeit in Bozen mit rund 100 Euro Steuergeldern subventioniert. Um wirtschaftlich und verkehrstechnisch sinnvoll zu sein, müsse Bozen das Fünffache an Passagieraufkommen haben. „Damit wäre dann aber eine Größenordnung erreicht, die sicherheitstechnisch und auch hinsichtlich der Belastung der Umgebung mit Lärm nicht vertretbar wäre“, so Pöder abschließend.