Ihnen und 3 weiteren Verdächtigen wird auch Terrorfinanzierung vorgeworfen. Sie sollen Geld an die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) im Ausland geschickt haben.Die zwischen 30 und 46 Jahre alten Männer stammen aus Usbekistan und Kirgistan, wie örtliche Medien berichteten. Die Angeklagten bestreiten laut Staatsanwaltschaft die Vorwürfe. Einer der Verdächtigen ist auf freiem Fuß, die anderen seit April in Haft, nachdem es eine Razzia der Polizei in Strömsund rund 600 Kilometer nördlich von Stockholm gegeben hatte. Der Prozess gegen sie soll am 7. Jänner beginnen.IS gab Erlaubnis zum AngriffNach Angaben der Zeitung „Dagens Nyheter“ soll mindestens einer der Verdächtigen in Kontakt zu dem Attentäter von Stockholm, Rachmat Akilow, gestanden haben. Der usbekische Asylbewerber hatte 5 Fußgänger im April 2017 mit einem gestohlenen Lkw getötet. Er war im Juni 2018 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Akilow hatte am Abend vor der Tat nach eigenen Angaben der IS-Miliz die Treue geschworen. Hintermänner des IS hätten ihm die Erlaubnis zu dem Angriff gegeben, sagte er.APA/AFP