Mit dem Gesetz wird auch der gesetzliche Rahmen geschaffen, der eine Milliarde Euro für Investitionen entlang der Autobahnen vorsieht. Und 300 Millionen Euro davon sollen in Südtirol verwendet werden – für große Projekte. Autobahn-Präsident Hartmann Reichhalter erklärt, um welche Projekte es sich handelt – im Raum Bozen und am Brenner.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1058535_image" /></div> <BR /><BR />Die Frist, innerhalb der die Ausschreibung der A22-Konzession veröffentlicht werden soll, wurde bis Ende des Jahres verlängert, sagt Autobahnpräsident <b>Hartmann Reichhalter</b>. <BR /><BR />„Mit diesem Gesetzestext konnten wir aber auch noch andere wichtige Probleme lösen“, sagt Reichhalter. Dabei geht es um eine Milliarde Euro, die vorgesehen sei für die Investitionen entlang der Autobahn – wie etwa Umfahrungen und Tunnels. Für diese Milliarde gebe es nun einen gesetzlichen Rahmen – mit dem nun im Senat verabschiedeten Infrastrukturgesetz. Damit seien diese Gelder für die geplanten Investitionen nun gesichert und die Ausschreibungen können folgen, erklärt Reichhalter. <BR /><BR />Die Umsetzung werde mit der neuen Autobahnkonzession möglich – wenn die Brennerautobahn AG dafür auch den Zuschlag erhält. Immerhin 300 Millionen Euro von der Milliarde seien für das ordentliche Straßennetz in Südtirol reserviert. Damit können die Verdoppelung des Virgl-Tunnels, die Unterführung der Einsteinstraße und der Hörttenberg-Tunnel in Bozen finanziert (oder mitfinanziert) werden, ebenso die Umfahrungsstraße in Gossensaß. <BR /><BR />Die Brennerautobahn AG könne dank Infrastrukturgesetz auch einen eigenen Infrastruktur-Fonds einrichten – eine Querfinanzierung der Autobahn für das ordentliche Straßennetz. Einen „Fondo ferrovia“ hatte die Brennerautobahngesellschaft bereits 1997 eingerichtet – für die Querfinanzierung Straße-Schiene, zur Mitfinanzierung des Brennerbasistunnels.