Dienstag, 03. Mai 2016

300.000 Euro für den Tierschutz

Mehr Geld für den direkten Tierschutz, jedoch weniger für private Tierheime. Das Land setzt in Sachen Tierschutz auf Direktheit und Vereinfachung. Insgesamt stehen für den Tierschutz circa 300.000 Euro zur Verfügung.

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Foto: © shutterstock

Die Landesregierung hat am Dienstag die neuen Richtlinien für die Gewährung von Beiträgen für den Tierschutz genehmigt.

"Durch die neuen Richtlinien", unterstreicht Agrarlandesrat Arnold Schuler, "gelten objektive und transparente Regelungen bei der Berechnung der zuzuweisenden Beträge, allen Antragstellenden wird nun derselbe Prozentsatz von 90 Prozent der anerkannten Kosten gewährt".

Durch die neue Regelung werden die Abläufe vereinfacht; es fließt mehr Geld in den direkten Tierschutz und etwas weniger in die beiden privat geführten Tierheime.

Insgesamt stehen für den Tierschutz circa 300.000 Euro zur Verfügung; zusätzlich gibt die öffentliche Hand für das öffentlich geführte Tierheim Sill etwas mehr als 250.000 Euro aus.

Anspruch auf die Beiträge für den Tierschutz haben die in Südtirol tätigen ehrenamtlichen Organisationen, von denen es derzeit zehn gibt. Ansuchen um Beiträge müssen beim Landestierärztlichen Dienst innerhalb 31. März jeden Jahres eingereicht werden.

stol/lpa

stol