Der Beschluss des Kabinetts vom Samstag sieht eine Auszahlung in den kommenden zwölf Monaten vor. Mit dem Geld soll Firmen mehr Liquidität bereitgestellt und die Rezession bekämpft werden. Die Regierung in Rom steht bei privaten Lieferanten von Waren und Dienstleistungen mit 91 Milliarden Euro in der Kreide. Die schlechte Zahlungsmoral des italienischen Staates ist ein Grund für die Schließung Tausender Unternehmen, bemängelten italienische Industrieverbände.Liquidität sichernDas Wirtschaftsministerium in Rom will zudem dafür sorgen, dass die Ausgaben der Lokalverwaltungen nicht in die Höhe getrieben werden, sodass das Defizit nicht über 2,9 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) steigt. Die Regierung will auch einen mit acht Milliarden Euro dotierten Fonds für die Zeitspanne 2013-2014 einrichten, um den Regionen Liquidität zu sichern und die Zahlung ihrer Schulden Unternehmen gegenüber zu fördern.Das Kabinett dementierte kursierende Gerüchte, nach denen die regionale Unternehmenssteuer erhöht werden könne, um die Rückzahlung der Schulden zu finanzieren. Medien hatten auch über die Möglichkeit eines neuen Sparplans berichtet.mit/bae/at