Parteiobmann Silvius Magnago beauftragte bei der SVP-Landesversammlung die damalige Landtagsabgeordnete Waltraud Gebert-Deeg mit dem Aufbau einer Frauenorganisation. In mühevoller Kleinarbeit machte sie sich gemeinsam mit einigen Vertrauten auf die Suche nach Frauen, die für die politische Arbeit motiviert werden konnten. Dies war keine leichte Aufgabe, galt in den Sechzigerjahren noch die Meinung, dass Frauen in der Politik nichts zu suchen hätten.In den Anfangsjahren beherrschten die Themen Sozial- und Familienpolitik die Arbeit der Frauenbewegung, während sich die SVP-Frauen heute mit allen Politikfeldern beschäftigen.Die heutige Frauenchefin Angelika Margesin dankt "den Initiatorinnen, den Wegbereiterinnen, den Frauen, die in den 45 Jahren mitgearbeitet haben, und auch jenen, die heute die Frauen in Südtirol unterstützen."Die Sicht der Frauen sei für alle Bereiche des Lebens und der Politik wichtig, so die Landesfrauenreferentin. Nach wie vor sei es neben der politischen Arbeit in den verschiedenen Bereichen ein Schwerpunkt, die Vertretung von Frauen in allen Gremien und Funktionen zu fördern.„Erst wenn ganz selbstverständlich in allen Gremien gleich viel Frauen wie Männer mitarbeiten, ist eine wirkliche Gleichberechtigung erreicht“, so Margesin. Dann sei der Auftrag der SVP-Frauenbewegung erfüllt.