Donnerstag, 27. Februar 2020

5G: Zwischen Erwartungen und Risiken

5G weckt Assoziationen. Bei den meisten keine guten.Führt diese neue Technologie mit mehr Leistung und besserer Vernetzung auch zu mehr Strahlung, mehr Daten(un)sicherheit und mehr Krankheiten? Dem und noch vielen weiteren offenen Fragen gingen die Fraktionen der Opposition im Südtiroler Landtag bei der Tagung „5G – Wir wollen's wissen“ am Donnerstag im Palais Widmann in Bozen nach. STOL war dabei und hat mit Brigitta Foppa von den Grünen gesprochen.

Bei der neuen Technologie 5G gibt es noch viele offenen Fragen.
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Bei der neuen Technologie 5G gibt es noch viele offenen Fragen. - Foto: © APA/afp / JOSEP LAGO
Die 6 Fraktionen der Opposition – Grüne, Team K, Freiheitliche, Süd-Tiroler Freiheit, 5-Sterne-Bewegung und PD – organisierten die Informationsveranstaltung zu dem sehr kontrovers diskutiertem Thema „5G“ unabhängig von Regierung.

Die neue Technologie 5G (5. Generation) wurde dabei von mehreren Seiten beleuchtet, und näher darauf eingegangen, was diese neue Technologie im Allgemeinen, aber auch insbesondere für Südtirol bedeutet. Warum dies wichtig ist, erklärt Brigitte Foppa von den Grünen im Gespräch mit STOL.

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5 international anerkannte Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet gingen auf verschiedene Aspekte des Themas näher ein.

Es waren dies Luca Verdi (Physiker und Amtsdirektor Labor für Luftanalysen und Strahlenschutz), Fiorella Belpoggi (Biologin und Wissenschaftliche Leiterin Istituto Ramazzini), Elmar Grasser (Informatiker und CTO des Schweizer Telekommunikationsunternehmens “Sunrise“), Patrizia Gentilini (Onkologin und Wissenschaftlicher Beirat ISDE Associazione Italiana Medici per l’Ambiente), Martin Röösli (Umweltepidemiologe und Professor an der Universität Basel).

Pro und Contra von 5G waren dabei ebenso Thema, wie Gesundheits- und Umweltfolgen, Fortschritt und Grenzen.


stol