Freitag, 11. September 2020

„9/11“: Gedenkfeier für die Opfer in New York

19 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist in New York der Opfer gedacht worden. Zahlreiche Familienangehörige nahmen am Freitagmorgen an einer Veranstaltung an der Gedenkstätte für die Opfer im Süden Manhattans teil und legten Blumen nieder.

Zum Andenken markieren in den Nächten um das Datum herum in New York 2 blaue Lichtstrahlen die Orte der beiden Türme.
Zum Andenken markieren in den Nächten um das Datum herum in New York 2 blaue Lichtstrahlen die Orte der beiden Türme. - Foto: © APA/getty / Michael M. Santiago
Auch US-Vizepräsident Mike Pence sowie der frühere Vizepräsident und jetzige demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden waren unter den Teilnehmern.

Wegen der Coronavirus-Pandemie waren alle Teilnehmer aufgefordert, Masken zu tragen und Abstand zu halten. Zudem wurden die Namen der Opfer diesmal nicht von Familienangehörigen vorgelesen, sondern per Lautsprecher abgespielt. Eine Gedenkstiftung hielt deswegen eine weitere Trauerfeier in der Nähe ab. Dabei lasen Angehörige – unter Einhaltung von Masken- und Hygieneregeln – die Namen vor. Vizepräsident Pence wollte auch daran teilnehmen.

Am 11. September 2001 waren beim bisher schlimmsten Anschlag in der Geschichte des Terrorismus rund 3000 Menschen getötet worden. Islamistische Terroristen steuerten 3 gekaperte Verkehrsmaschinen in die Zwillingstürme des World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington. Eine vierte entführte Maschine stürzte in Pennsylvania ab.

Zum Andenken markieren in den Nächten um das Datum herum in New York 2 blaue Lichtstrahlen die Orte der beiden Türme. Auch die Spitze des Empire State Building und weitere Gebäude in New York wurden blau beleuchtet. Am Samstag wollte das Museum zum Andenken an den 11. September nach 6-monatiger Pause in der Corona-Pandemie seine Türen wieder für Besucher öffnen.

apa/dpa