<BR />In einer gemeinsamen Sitzung haben sich gestern die drei Kommissionen die Tätigkeitsberichte der Vertreter der Gesellschaften mit regionaler Beteiligung angehört, allen voran der Brennerautobahn AG. Präsident Reichhalter berichtete über das Auf und Ab beim Wettbewerb um die Autobahnkonzession. <BR /><BR />Der Staat habe in dieser Zeit insgesamt 14 Normen zur Brennerautobahn geändert. Derzeit warte man auf die Einladung zum Wettbewerb, die voraussichtlich im September erfolgen werde. Verwaltungsratsmitglied Diego Binelli gab einen Überblick über die Bauarbeiten entlang der Strecke. Und Vorstandsmitglied Martin Ausserdorfer, zuständig für Gütertransport auf der Schiene und Intermodalität, ging u.a. auf die aktuellen Herausforderungen durch die Renovierung (und zeitweilige Schließung) der Strecke München–Rosenheim ein. <h3> Neues Terminal bei Verona „unerlässlich“</h3>Thema war auch der Bau eines zweiten Terminals bei Verona, das sei aus seiner Sicht „unerlässlich wichtig für den Ausbau der Schiene“. Geschäftsführer Diego Cattoni gab einen Überblick über die Kennzahlen: Die A22 verzeichnete 2025 mit rund 77 Millionen Fahrzeugen und 5.323 Millionen zurückgelegten Kilometern einen neuen Verkehrsrekord. Es wurden Arbeiten im Wert von 144,55 Millionen Euro realisiert, wie etwa die Sanierung großer Viadukte. <BR /><BR />Für Pensplan Centrum berichtete Matteo Migazzi von einem jährlichen Zuwachs von sieben bis acht Prozent, sodass man heute auf knapp 380.000 Eingeschriebene komme. Pensplan habe eine Liquidität von 223 Millionen Euro, die eine Rendite von 9,6 Millionen erbrächten. Auf Nachfrage informierte er die Abgeordneten zum Thema Pflegefonds: Eine Studie sei in Auftrag gegeben worden, erste Ergebnisse erwarte man für Oktober.