Wie berichtet, hat das Verwaltungsgericht Latium eine Strafe der Antitrustbehörde gegen die Betreiberin der „Autostrada Ligure Toscana“ (Salt) bestätigt. Diese hatte trotz jahrelanger Baustellen und Verkehrsbehinderungen stets die volle Maut kassiert. Das Gericht bewertete dies als unfaire Geschäftspraxis. <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/andreaus-bei-stau-gibt-es-entschaedigung" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier lesen Sie mehr dazu)</a><BR /><BR /><embed id="dtext86-71554126_quote" /><BR /><BR />Vor einer Woche hatte der Verbraucherschutzverein Robin auf die Problematik hingewiesen und gefordert, dass auch die Brennerautobahngesellschaft bei Staus und Baustellen die Mautgebühren senken müsse. „Wir dürfen Mautgebühren nicht selbst senken“, erklärt Präsident Hartmann Reichhalter im Interview mit uns. <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/herr-reichhalter-senkt-die-a22-nun-die-mautgebuehren-bei-staus" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier mehr dazu)</a><h3> Politik muss entscheiden</h3>Nun zieht die Verkehrsregulierungsbehörde ART nach, wie Andreaus weiß: „Sie will künftig Rückerstattungen für Autofahrer vorsehen, wenn diese auf Autobahnen durch Baustellen oder massive Verkehrsbehinderungen erhebliche Verzögerungen erleiden“, schreibt er in einer Aussendung. Damit sei klar, dass Rückerstattungen sehr wohl Sache der Betreiber sind. Die ART will die neuen Regeln ab Jänner 2026 einführen. Dafür braucht es grünes Licht von der Politik. <BR /><BR />„Sollte das Ministerium für Infrastruktur und Verkehr den Vorschlag der ART annehmen und diese neue Vorschrift italienweit einführen, bin ich optimistisch, dass wir sie übernehmen“, so Reichhalter. Gegenwärtig sei es für die A22-Gesellschaft aber nicht möglich, eigenständig die Mautgebühren zu senken.