Landeshauptmann Arno Kompatscher und sein Trentiner Amtskollege Ugo Rossi sprachen nach der Versammlung von einem "schon fast historischen Ereignis, dem jahrelange Überzeugungsarbeit vorangegangen ist". "Die Umwandlung der Gesellschaft ist eine der Voraussetzungen, um den Vorschlag umzusetzen, über den wir uns im November mit dem Minister für Transport und Infrastruktur, Graziano Delrio, verständigt haben", so die beiden Landeshauptleute.Dieser Vorschlag, für den es bereits grünes Licht aus Brüssel gibt, sieht die Konzessionsvergabe an eine In-House-Gesellschaft mit rein öffentlicher Beteiligung vor.Mit der Entscheidung am Donnerstag rückt die Erneuerung der Konzession für die A22 somit einen Schritt näher. "Auf diese Weise", unterstreicht Landeshauptmann Kompatscher, "sichern wir nicht nur langfristig die Mitsprache von Land und Gemeinden bei der Führung der A22, sondern gewährleisten auch eine positive Entwicklung der gesamten Verkehrsinfrastruktur von der Querfinanzierung des Brennerbasistunnels bis hin zu anderen Investitionen in Straßen- und Eisenbahnverkehr und nicht zuletzt in die Umwelt über die Ausgleichsmaßnahmen.“Die Vereinbarung zur Konzessionserteilung sieht die Zuweisung der Konzession bis 2045 und die Bereitstellung von 550 Millionen Euro für die Finanzierung des Brennerbasistunnels samt Zulaufstrecken sowie weitere Maßnahmen vor.