Dienstag, 15. Juni 2021

Ab 21. Juni: Feste in Südtirol wieder möglich – Maskenpflicht und Ausgangssperre fällt

Gute Nachrichten hat am Dienstag Landeshauptmann Arno Kompatscher in der Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung überbracht. Aufgrund der positiven Corona-Situation wechselt Südtirol am 21. Juni in die weiße Zone. Damit einher gehen weitere Lockerungen. Sorgen bereite allerdings die hochansteckende Delta-Variante, die auch in Südtirol aufgetreten ist.

Landeshauptmann Arno Kompatscher. - Foto: © Screenshot
Kompatscher erklärte, dass die 7-Tage-Inzidenz in Südtirol derzeit bei 21 liege und auch die Auslastung der Krankenhäuser immer weniger werde. Die Entwicklung sei also positiv – mit 21. Juni werde man in die weiße Zone wechseln.

Südtirol werde dann die staatlichen Regelungen für die weiße Zone übernehmen. Konkret bedeutet das, dass die nächtliche Ausgangssperre mit 21. Juni fällt, ab diesem Datum seien auch öffentliche Veranstaltungen, Feste und Festivals im Freien wieder erlaubt. Um daran teilzunehmen, muss man im Besitz eines Corona-Passes sein, also entweder genesen, geimpft oder getestet sein.

Generelle Maskenpflicht im Freien fällt

Mit 21. Juni fällt in Südtirol auch die generelle Maskenpflicht im Freien. Die Maske (FFP 2 oder chirurgisch) muss zwar weiterhin immer mitgeführt werden, tragen muss man sie aber nur bei Menschenansammlungen. In Innenräumen – beim Einkaufen etwa – bleibt die Maskenpflicht aufrecht.

Kompatscher betont anschließend, dass man trotz der positiven Entwicklung weiter vorsichtig sein müsse – die Pandemie sei nicht vorbei. Gerade die indische Variante (Delta) bereite auch in Südtirol Sorgen. Derzeit liege eine junge Person ohne Vorerkrankungen auf der Intensivstation, sie habe sich mit dieser Corona-Variante infiziert. Deshalb müsse man trotz aller Lockerungen alle Regeln einhalten. Die Impfung werde dringend empfohlen, sie verhindert schwere Verläufe – auch bei der Delta-Variante.

Wie berichtet, wurden in Großbritannien aufgrund des Auftretens der Delta-Variante geplante Lockerungen um 2 Wochen verschoben.

Eine weitere Empfehlung sprach der Landeshauptmann abschließend noch aus: Aus Verantwortung gegenüber den Nächsten sollte man sich – etwa bei Familienfeiern oder sonstigen Treffen, bei denen man sich auch in Innenräumen aufhält – vorsorglich testen lassen.

vs

Alle Meldungen zu: