Der Ausnahmezustand läuft am 31. März aus, und die Regierung in Rom hat beschlossen, ihn nicht zu verlängern. Die Zahl der Ansteckungen sinkt, die Krankenhäuser leeren sich und der Anteil der Infizierten geht in vielen Regionen zurück. Eine Reihe von Maßnahmen soll daher auslaufen. Einige bleiben bestehen. Was bisher bekannt ist.<BR /><BR />Die Regierung will einen neuen Zeitplan festlegen, der die Rückkehr zur Normalität bis Ende April regelt. Ziel ist es auch, Italien für Touristen wieder zu einem attraktiveren Reiseziel zu machen. Das soll der Wirtschaft nach schweren Monaten neuen Schwung verleihen. Dazu soll auch der Zugang zu Geschäften, Bars, Restaurants und Hotels erleichtert werden. Italienische Medien berichten dies übereinstimmend.<BR /><BR />Wie mit dem <b>Green Pass</b> weiter verfahren werden soll, darüber wird derzeit in Rom auf politischer und technischer Ebene diskutiert. Anders als die Lega will die Regierung den Green Pass nicht mit dem 31. März auslaufen lassen. Zu groß sind die Befürchtungen, damit die Impfkampagne zu bremsen. Immerhin sei die Pandemie nicht einfach vorbei, nur weil der Frühling einziehe und damit die Fallzahlen sinken, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Man müsse die pandemische Lage weiterhin genau beobachten und maßvolle Schritte setzen.<BR /><BR />Die <b>Maskenpflicht in Innenräumen</b> soll deshalb auch nach dem 1. April weiterhin gelten. Wie lange, ist nicht klar. Im Freien hingegen soll die Maske nicht mehr verbindlich zu tragen sein: auch nicht bei Veranstaltungen.<BR /><BR />Für das Essen und Trinken auf Restaurant-Terrassen und in Gastgärten soll die 2G-Pflicht fallen. Wie es für die <b>Innengastronomie</b> mit Green Pass und Maskenpflicht weitergeht, ist noch nicht entschieden.<BR /><BR /><BR />Nachdem die Testpflicht für <b>Einreisende</b> aus EU-Ländern abgeschafft worden ist, hat die Regierung die Einreise nun auch für Menschen aus Drittstaaten erleichtert. Sofern in den Herkunftsländern kein besonderes Coronarisiko besteht, werden Quarantäne- und Testpflicht bei der Einreise nicht verlängert. Ab dem 1. März brauchen Menschen, die aus Ländern außerhalb der EU nach Italien und damit auch nach Südtirol einreisen wollen, entweder einen Corona-Impfnachweis, einen Genesungsnachweis oder einen negativen Coronatest. Damit entfallen für Nicht-EU-Bürger die zusätzliche Testpflicht sowie eine mögliche fünftägige Quarantäne.<BR /><BR /><BR />Mit 31. März läuft die 2G-Pflicht in <b>Hotels</b>, bei <b>Festivals und Messen</b> sowie auf Konferenzen aus. Auch das soll dem angeschlagenen Tourismus in Italien helfen. Die Green-Pass-Pflicht soll im April schrittweise aufgehoben werden. Über die Termine soll je nach pandemischer Lage entschieden werden.<BR /><BR />Auch für <b>Outdoor-Sportarten</b> läuft die Green-Pass-Pflicht am 31. März aus: Für Hallen soll sie noch einige Wochen länger gelten. Stadien sollen ab 1. April voraussichtlich wieder voll ausgelastet werden können.<BR /><BR />Die Green-Pass-Pflicht im <b>öffentlichen Verkehr</b> erlischt ebenfalls mit Anfang April.<BR />