Der Dieselpreis dürfte ab dem heutigen Samstag erneut steigen. Grund ist eine Regelung aus dem jüngsten Regierungsdekret zu den Verbrauchsteuern (Accise) und der Kfz-Steuer. Der darin vorgesehene Tankrabatt für Diesel wird vorübergehend halbiert.<h3> Zusätzliche Belastung von rund 3,05 Euro bei einer Tankfüllung</h3>Auf den Autobahnen lag der durchschnittliche Dieselpreis am gestrigen Freitag bei 2,421 Euro pro Liter, während Benzin durchschnittlich 2,247 Euro kostete.<h3> Tankrabatt sinkt auf 6,1 Cent pro Liter</h3>Bislang betrug die Vergünstigung auf die Diesel-Verbrauchsteuer einschließlich Mehrwertsteuer 12,2 Cent pro Liter. Mit dem heutigen Samstag wird dieser Betrag auf 6,1 Cent pro Liter reduziert.<BR /><BR />Nach Angaben des Verbraucherschutzverbands Codacons bedeutet allein diese Änderung eine zusätzliche Belastung von rund 3,05 Euro bei einer Tankfüllung. Der Verband rechnet mit einem entsprechenden Anstieg unabhängig davon, wie sich die eigentlichen Kraftstoffpreise an den Tankstellen entwickeln.<BR /><BR />Codacons verweist zudem auf die Entwicklung des Verbrauchsteuersatzes: Dieser stieg demnach für Diesel als Kraftstoff zwischen dem 18. und 25. September von 572,90 auf 622,90 Euro je 1.000 Liter. Mit dem morgigen 26. September gilt demnach der höhere Satz.<h3> ENI will Preis ab Montag deckeln</h3>ENI will dagegensetzen: Der Energiekonzern hat angekündigt, ab Montag einen Preisdeckel für die an seinen Tankstellen vertriebenen Kraftstoffe einzuführen. Für Diesel soll bei ENI künftig ein Höchstpreis von 2,19 Euro pro Liter gelten, für Benzin soll die Obergrenze bei 1,99 Euro pro Liter liegen. <BR /><BR />Der Preisdeckel soll zunächst 30 Tage lang, ab Montag, 28. September, gelten. Eine Verlängerung bis zum Jahresende sei möglich. Voraussetzung dafür seien laut ENI die weitere Entwicklung der internationalen Kraftstoffmärkte und die Versorgungslage – <b> <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/eni-will-dieselpreis-bei-219-euro-belassen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">hier lesen Sie mehr dazu.</a></b>