Dienstag, 03. März 2020

Abkommen mit Post wird vorerst nur für ein Jahr verlängert

Die Landesregierung wird das auslaufende Dreijahresabkommen mit der Post vorerst nur bis 2021 verlängern. Sollten die Qualitätsziele bis dahin nicht erreicht werden, wird man sich nach Alternativen umsehen.

Das Abkommen mit der Post hat die Landesregierung verlängert, aber vorerst nur für ein Jahr.
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Das Abkommen mit der Post hat die Landesregierung verlängert, aber vorerst nur für ein Jahr. - Foto: © LPA/Michele Bolognini
Fast genau drei Jahre sind vergangen, seit Landeshauptmann Arno Kompatscher am 5. April 2017 in Rom gemeinsam mit dem damaligen Post-Geschäftsführer Francesco Caio ein 3-jähriges Kooperationsabkommen unterzeichnet hat. Da das Abkommen nun ausläuft, hat die Landesregierung am Dienstag auf Initiative von Landeshauptmann Kompatscher über die Verlängerung der Vereinbarung diskutiert.

Finanzierung für ein Jahr genehmigt

„Die italienische Postgesellschaft wollte das mehrjährige Abkommen verlängern“, informierte nach der Regierungssitzung der Landeshauptmann. Die Landesregierung beschloss jedoch, die Vereinbarung mit der italienischen Postgesellschaft vorerst für ein Jahr zu erneuern und genehmigte die entsprechende Finanzierung von 5,8 Millionen Euro zusätzlich Mehrwertsteuer.

„Die einjährige Vereinbarung sieht Personalaufstockungen für die Postzustellung und in den Postämtern vor“, berichtete der Landeshauptmann.

Tageszeitungen müssen bis 13 Uhr ausgeliefert werden

„Die Suche und Aufnahme des Personals wird dabei direkt die Personalabteilung der Post in Bozen vornehmen. Zudem muss die vereinbarte Zustellung der Tageszeitungen in allen 116 Südtiroler Gemeinden täglich von Montag bis Samstag vor 13 Uhr gewährleistet werden“, erklärte Landeshauptmann Kompatscher. Ebenso sollten Einschreiben und Schnellpakete täglich von Montag bis Samstag und Postsendungen „Posta1“ täglich von Montag bis Freitag zugestellt werden.

Personalaufstockung geplant

Zu diesem Zweck sollen in Südtirols Postämtern mindestens 20 weitere Schalterbeamte beschäftigt werden. Die Anzahl der Briefträger soll um zehn Prozent erhöht werden. Personaldirektorin Ester Demetz wird diese Personalaufnahme in Südtirol künftig koordinieren.

Auf der Grundlage des Abkommens mit der Post von 2017 war der Forstbestand aller 130 Postämter in Südtirol gesichert worden. Ebenso wurde das nach Verona verlegte Verteilungszentrums wieder nach Bozen zurückgeholt.

vs