Bei der Verabschiedung am Bozner Flughafen hat Landeshauptmann Kompatscher unterstrichen, wie wichtig die Wirkung des Trainingslagers für das Tourismusland Südtirol sei und dass die Berichterstattung der vergangenen Tage eine unbezahlbare Werbung für Südtirol war."Bundestrainer Joachim Löw soll gestern gesagt haben, dass er und seine Mannschaft als Gäste nach Südtirol gekommen seien und jetzt als Freunde gehen würden. Ein größeres Lob kann man sich als Gastgeberland wohl nicht wünschen", so der Landeshauptmann.Die Organisatoren mit den zahlreichen Helfern hätten alles getan, um der deutschen Nationalelf perfekte Bedingungen zu bieten, sagte Kompatscher: "Südtirol hat sich auf allen Ebenen bemüht, um der deutschen Nationalmannschaft den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Ich hoffe, das ist uns gelungen. Dafür gebührt allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön."Werbeeffekt bei elf Millionen EuroKompatscher verwies darauf, dass beim DFB-Trainingslager 2010 in Deutschland über 22.000 Berichte in den Medien erschienen seien, die zu 2,2 Milliarden Leser-, Hörer- und Zuschauerkontakten geführt hätten.Der daraus errechnete Werbeeffekt liege bei elf Millionen Euro.