Der Abriss des ersten Gebäudes war ursprünglich für den Herbst vorgesehen, wird aber wohl eher im Frühjahr 2027 beginnen, wie gestern zu erfahren war.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1353927_image" /></div> <BR />„Wir gehen davon aus, dass der Abriss nicht im Herbst, sondern im Frühjahr beginnen wird“, sagte Vizebürgermeister <b>Stephan Konder</b> (im Bild) gestern auf Nachfrage. Bestimmte Gebäude auf dem Areal seien in einem „schlechten Zustand“, so Konder. „Um sie entsprechend zu sanieren und zu erneuern, müsste sehr viel Geld investiert werden. Den Betreibern ist aber seit Jahren bekannt, dass die Nutzung der Großmarkthalle in ihrer heutigen Form nur eine provisorische Situation ist“, unterstrich der Vizebürgermeister.<BR /><BR />Damit reagierte Konder auch auf die Aussagen von Friedrich Lobis, dem Präsidenten der Großmarkthalle. Dieser hatte letzte Woche uns gegenüber erklärt, dass er „nicht über einen Abriss informiert“ worden sei. Konder sagte dazu: „Nachdem der Beschluss gefasst wurde, müssen die zuständigen Techniker den Betroffenen informieren. Das hätte unmittelbar nach dem Beschluss auf technischer Ebene erfolgen müssen.“ Allerdings sei der Plan der Gemeinde, die Großmarkthalle abzureißen, bereits seit „mehreren Jahren bekannt“, so Konder. „Irgendwann muss man eine Entscheidung treffen und sagen: Wir beginnen jetzt mit dem ersten Gebäude.“<h3>Gemeinde will Betreiber der Großmarkthalle zu einem Gespräch einladen</h3>Im zentralen Gebäude, das zuerst abgerissen werden soll, befindet sich derzeit nur noch ein Weinhändler. Bis die letzte Struktur auf dem Areal abgerissen ist, werden laut Konder noch „mehrere Jahre“ vergehen. „Jedenfalls werden wir in den nächsten Tagen die Betreiber der Großmarkthalle einladen und ihnen mitteilen, wie es nun weitergehen soll“, betonte der Vizebürgermeister.<BR /><BR />Die Option, die Fläche für den Wohnraum zu nutzen, sei nach wie vor gegeben. „Als zuständiger Urbanistikstadtrat muss ich nun prüfen, welche Möglichkeiten es tatsächlich gibt“, meinte Konder dazu. Es gehe dabei nicht nur um die Großmarkthalle, sondern auch um das Allgemeine Lagerhaus direkt nebenan. „Das ist aber alles noch Zukunftsmusik. Zuerst muss klar sein, wie es mit dem Bahnhofsareals weitergeht. Danach sehen wir weiter“, betonte Konder.