Dies geht aus dem offiziellen Ergebnis der Wahl zur Nationalversammlung hervor, das in der Nacht auf Montag vom Innenministerium in Paris veröffentlicht wurde. Demnach errangen Hollandes Sozialisten (PS) und ihre engen Verbündeten 314 der insgesamt 577 Sitze im Parlament. Der neue Präsident hat mit der deutlichen Mehrheit im Rücken nun freie Hand für seine Reformpolitik.Die konservative UMP (Union für eine Volksbewegung) und ihre Verbündeten, die bei der Parlamentswahl 2007 noch über 300 Sitze errungen hatten, stellen künftig nur noch 229 Abgeordnete. Einen Erfolg erzielte die rechtsextreme Front National (FN): Sie entsendet zwei Abgeordnete in die Nationalversammlung.Das vom Innenministerium veröffentlichte Ergebnis beruht auf den Stimmen aus dem Mutterland und den französischen Überseegebieten. Die Stimmen der Franzosen im Ausland sind dabei nicht berücksichtigt. apa/afp