Von Seiten der Freiheitlichen (siehe eigener Artikel) und der Südtiroler Freiheit (siehe eigener Artikel) folgte ein Aufschrei, von SVP-Parteisekretär Achammer kurz darauf ein Abwinken: „Für uns zählt, was im Abkommen geschrieben steht.“„Wir treten mit einem klaren Programm für den Schutz und die Weiterentwicklung der Autonomie zur Wahl an, während sich die Oppositionsparteien mit dem Kritisieren begnügen oder selbst überhaupt kein Programm besitzen“, so Achammer am Dienstag in einer Presseaussendung.Abkommen: "Eindeutiges Bekenntnis zur Autonomie"Der Vorsitzende des PD Pier Luigi Bersani habe seine Unterschrift unter ein Abkommen gesetzt, das ein eindeutiges Bekenntnis zur Autonomie und zur Weiterentwicklung der autonomen Befugnisse des Landes Südtirol beinhalte.„Diese Unterschrift zählt und darauf werden wir uns auch berufen“, unterstreicht Achammer.„Für uns zählen Taten, nicht Worte“Bersani habe nicht nur in den Verhandlungsrunden zum Abkommen, sondern bereits zuvor während seiner Zeit als Minister unter der Regierung Prodi bewiesen, ein Kenner und Freund der Südtirol-Autonomie zu sein. Er habe unter anderem wesentlich an der Umsetzung der Durchführungsbestimmung zur Energie mitgewirkt. „Für uns zählen Taten und nicht Worte. Und diese sprechen für Bersani“, heißt es in der Aussendung.