„Wir würden gut daran tun, jetzt alle gemeinsam für unsere über Jahrzehnte hart errungenen Rechte einzustehen anstatt unsere Autonomie laufend als wertlos darzustellen“, so Achammer.Gerade jetzt müsse Südtirol sämtliche politischen und rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Autonomie bis auf den letzten Beistrich zu verteidigen.„Sollte die Regierung unsere Schutzbestimmungen weiter missachten, werden wir jene Wege zu nutzen wissen, welche die internationale Verankerung der Südtirol-Autonomie bietet“, so der SVP-Landessekretär.Trotz der derzeit düsteren Aussichten dürfe Südtirol sich jetzt nicht verschließen und neue Grenzen aufbauen: „Denn neue Grenzen bedeuten schlussendlich auch neue Konflikte, die wir nicht in Kauf nehmen sollten“, betont er. „Die Autonomiegeschichte hat gezeigt, dass der Weg der Verantwortung und des Ausgleichs der richtige für Südtirol war. Jetzt so zu tun als wäre dies alles Blödsinn, ist unangemessen und falsch.“ Gerade Südtirols Jugend wünsche sich in erster Linie ein friedliches Zusammenleben der Sprachgruppen, das der Autonomie zu verdanken sei. „Allein das sollte es uns wert sein, für den Schutz unserer Autonomie zu kämpfen!“