Montag, 05. März 2018

Achammer: „Ein starker Auftrag für die Autonomie“

SVP-Obmann Philipp Achammer und Landeshauptmann Arno Kompatscher gratulierten am Montagvormittag bei einer Medienkonferenz den gewählten SVP-Abgeordneten Meinhard Durnwalder, Dieter Steger und Julia Unterberger (Senat) sowie Renate Gebhard, Albrecht Plangger und Manfred Schullian (Abgeordnetenkammer). Weitere ‚Autonomiefreunde‘, die mit Unterstützung der Südtiroler Volkspartei gewählt wurden, sind Senator Gianclaudio Bressa und Maria Elena Boschi (beide Partito Democratico).

Die SVP zeigt sich zufrieden mit ihrem Wahlergebnis. - Foto: DLife
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Die SVP zeigt sich zufrieden mit ihrem Wahlergebnis. - Foto: DLife

„Wir haben unser Wahlziel erreicht: Jeweils drei SVP-Vertreterinnen bzw. -vertreter werden künftig im Senat bzw. in der Abgeordnetenkammer für unsere Autonomie arbeiten.“ Mit SVP-Unterstützung seien weitere ‚Autonomiefreunde‘ ins Parlament gewählt worden.

„Wermutstropfen sind die niedrige Wahlbeteiligung – und der Umstand, dass keine autonomiefreundlichen Kräfte aus den Einerwahlkreisen im Trentino ins Parlament einziehen.“

Autonomiepolitischer Garant

„Die Südtiroler haben sich für eine starke Autonomievertretung entschieden“, sagte Philipp Achammer. „Wir werden autonomiepolitischer Garant in einer gesamtstaatlich schwierigen Situation sein.“ Die Strategie der Südtiroler Volkspartei sei bei diesen Parlamentswahlen aufgegangen: „Wir haben unser Wahlziel erreicht.“

Auch das Bündnis im Wahlkreis Bozen-Unterland sei richtig gewesen: „Wären wir dieses nicht eingegangen, dann wären die beiden Sitze nicht an autonomiefreundliche Kräfte gegangen.“

Autonomie weiter verteidigen

„Die Wähler haben den autonomiepolitischen Auftrag der Südtiroler Volkspartei bestätigt, indem sie unsere sechs Kandidatinnen und Kandidaten stark gewählt haben“, betont Philipp Achammer. Dieser Auftrag sei jenseits von Mehrheit und Opposition: „Wir werden in Rom unsere Autonomie weiter verteidigen – und versuchen, diese weiterzuentwickeln, sofern es die Voraussetzungen dazu geben wird.“

In Hinblick auf mögliche Regierungsmehrheiten müsse bewertet werden, wie die Haltung der entsprechenden Parteien zur Südtirol-Autonomie ist. „Dies ist seit jeher die politische Linie der Südtiroler Volkspartei – und so wird sie auch weiterhin sein.“

stol

Eine ausführliche Wahlberichterstattung lesen Sie in der morgigen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol