„Ich bin ja nicht neu in der Landesregierung“, sagt Achammer zu STOL. „In den zwölf Jahren, in denen ich in der Regierung bin, müsste man mitbekommen haben, dass ich alles andere als den Minderheitenschutz gefährdet habe – ganz im Gegenteil“, ärgert sich Achammer.<BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/koalitionskrach-um-schule-freiheitliche-kritisieren-achammer-scharf" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Die Freiheitlichen warnten in einer Aussendung vor einem „gefährlichen Dammbruch“ beim Minderheitenschutz – und fordern eine klare Kehrtwende von Achammer – hier lesen Sie mehr dazu. </a></b><BR /><BR />Der Artikel 19 sei für ihn immens wichtig und werde es auch weiterhin sein, kontert Achammer auf die Befürchtung der Freiheitlichen, er wolle den Minderheitenschutz aufweichen. <BR /><BR />„Aber wir müssen langsam in Südtirol auch weg von diesem Schwarz-Weiß-Denken“, so der Bildungslandesrat. Er habe auch in der Vergangenheit schon Projekte unterstützt, die nicht diesem Schwarz-Weiß-Denken entsprächen, ohne den Minderheitenschutz zu gefährden, sagt Achammer: „Etwa das Projekt CLIL.“<BR /><BR />Diese Projekte seien wichtig, da es darum gehe, Sprache auch anders zu erlernen. Dabei handle es sich jedoch um Projekte und nicht um flächendeckende mehrsprachige Schulen, so Achammer. <BR /><BR />„Ich halte die Aussagen der Freiheitlichen und dieses Schwarz-Weiß-Denken für antiquiert“, betont er. Es könne auch Grautöne zwischen Schwarz und Weiß geben. „Deshalb bricht nicht gleich der Minderheitenschutz zusammen.“