Montag, 01. Juli 2019

Achammer kritisiert Parteiaustritte

Das SVP-Präsidium hat sich am Montag mit den jüngsten Parteiaustritten beschäftigt – und abermals unterstrichen, man werde sich durch solche „in keinem Falle und in keiner Weise unter Druck setzen lassen“.

Philipp Achammer mahnt. Foto: DLife
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Philipp Achammer mahnt. Foto: DLife

„In unserer Partei gibt es unzählige Möglichkeiten und Gelegenheiten, um die eigene Position zum Ausdruck zu bringen, auch wenn diese noch so kritisch ist – oder wenn diese Missfallen ausdrückt“, betont SVP-Obmann Philipp Achammer. 

„Der angedrohte oder tatsächlich vollzogene Austritt ist nicht das richtige Mittel, um in unserer Partei bei Sachfragen etwas zu erreichen“, unterstreicht Achammer.

Man könne und wolle es nicht akzeptieren, „wenn jemand auf diese Art und Weise versucht, Druck aufzubauen.“ Sachentscheidungen ließen sich so keinesfalls erzwingen – es gebe ausreichend andere Möglichkeiten, um Probleme erfolgreich zu lösen.

„Auf diese haben wir als Sammelpartei seit unserer Gründung gesetzt. Und auf Dialog und Verhandlung werden wir auch weiterhin unsere Arbeit aufbauen,“ betont der SVP-Obmann. 

stol

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