In der Tat habe es in der Vergangenheit bei der Anpassung an die tatsächliche Inflation gehapert und „diese Löcher ziehen wir jedes Jahr weiter.“ Das Grundproblem: Man schaut nicht zuerst, wie viel Geld zusätzlich es braucht, sondern „wir haben einen Topf, verhandeln erst alle anderen Verträge, kommen dann zu den staatlichen Schulen und können nur noch verteilen, was im Topf übrig ist“. <BR /><BR />So wird das auch heuer laufen. Doch gleich nach Abschluss der aktuellen Vertragsverhandlungen will Achammer in Vorverhandlungen mit den Schulgewerkschaftlern gehen und dabei auch endlich über eine Aufbesserung des Grundlohnes reden. „Aber auch über viele andere Dinge, wie etwa Arbeitszeiten“, kündigt er an. <BR /><BR />Durchsetzen muss er das Mehr an Finanzmitteln in seiner Landesregierung. Und da waren in Sachen Gehaltsaufbesserungen die Lehrer lange Zeit „nicht die wichtigsten“. „Es muss uns klar sein, dass wir jetzt in den Bereich Bildung investieren müssen. Bei jedem gesellschaftlichen Problem rufen wir nach der Schule, die soll es richten. Dann muss sie diese hohe Wichtigkeit auch beim Geld spüren. <BR /><BR />Denn wir wollen und brauchen auch weiterhin die besten Lehrkräfte für unsere Schüler“, sagt er. Denn Achammer weiß auch: „Seine“ Lehrer und der Lehrkräfte-Nachwuchs sind heiß begehrt. Gesucht werden Lehrer nämlich auch im deutschsprachigen Ausland – und auch andere Branchen werben ab, etwa im Bereich Technik. <BR /><BR />„Wir haben die Anhebung des Grundgehaltes im Koalitionsprogramm festgeschrieben – und nun müssen wir liefern“, sagt Landesrat Achammer. Ein erstes Gespräch mit den Gewerkschaftlern – außerhalb der eigentlichen Vertragsverhandlungen – wird es dazu schon morgen geben, mit dabei auch Personal-Landesrätin Magdalena Amhof.