Am Montag hat die SVP angekündigt, ein Landesgesetz zur Regulierung der Wolfspopulation in Südtirol erlassen zu wollen: „Es geht inzwischen nicht mehr nur um den Schutz von Nutztieren, sondern spätestens nach dem tragischen Unglück im Trentino auch um jenen des Menschen“, sagte SVP-Obmann Achammer am Montag. „Und wir können es nicht hinnehmen, dass Menschen sich deshalb fürchten müssen.“ <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/landesgesetz-fuer-wolf-abschuss-wir-muessen-handeln" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier lesen Sie mehr dazu).</a><BR /><BR /><i>Ist in unserer Gesellschaft der Ton rauer geworden? Sagen Sie uns Ihre Meinung?</i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="236631" data-mode="poll"></div></div> <h3> „Das hat mit Kritik nichts mehr zu tun“</h3>Seit diesen Aussagen gehen die extremen Tierschützer auf ihn los: „Ein Politiker muss mit Kritik umgehen können“, sagt Achammer zu STOL. Das, was aber in den vergangenen Tagen auf seinen Seiten in den sozialen Medien gepostet wurde, habe mit Kritik nichts mehr zu tun, sagt er. <BR /><BR /><BR />„Es wird immer wieder meine Familie angegriffen und in den Dreck gezogen“, so Achammer. „Und wenn in einer politischen Diskussion die Familie mit hineingezogen und angegriffen wird, dann ist eine rote Linie überschritten“, so der SVP-Obmann. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="894662_image" /></div> <h3> „Diskussionen werden immer gehässiger“</h3>Leider sei dies kein Einzelfall, sagt er. „Seit Corona sind die Diskussionen gehässiger geworden, eine sachliche Diskussion ist vor allem bei solchen Themen kaum noch möglich“, so Achammer. „Dabei wäre gerade bei einem Thema wie Wolf und Bär eine sachliche Herangehensweise vonnöten.“<BR /><BR />Von einer Anzeige gegen die Hater im Internet will er vorerst absehen. „Das wäre der letzte Schritt“, sagt er. „Aber wenn die Angriffe auf meine Familie nicht aufhören und noch schlimmer werden, dann könnte auch das irgendwann eine Option sein.“