Meinhard Durnwalder, Renate Gebhard, Otto von Dellemann, Magdalena Amhof, Dominik Oberstaller und Josef Tschöll ziehen Bilanz über „10 Jahre SVP-Obmannschaft Achammer“.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1024200_image" /></div> <BR /><BR />„Große Verdienste hat sich Philipp Achammer erworben – schon deshalb, weil er das Amt am Anfang seiner Obmannschaft zu einem Zeitpunkt übernommen hat, als niemand es wollte“, sagt der Sprecher der Bezirksobleute, Meinhard Durnwalder. „Als Obmann haftet man für den Schuldenberg persönlich“. Achammer sei die Partei immer am Herzen gelegen. Seine große Stärke seien die Mediation und der Ausgleich gewesen: „In manchen Situationen war dies auch seine größte Schwäche“, meint der Pusterer SVP-Senator. Mit seinem ausgleichenden Charakter habe er einen auch manchmal zur Weißglut gebracht. Da hätte man sich eine stärkere Positionierung gewünscht.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1024203_image" /></div> <BR /><BR />„Philipp Achammer hat die Obmannschaft 2014 in einem schwierigen Moment übernommen“, schreibt auch SVP-Frauenchefin Renate Gebhard. „Mit viel Verantwortungsbewusstsein hat er die Partei in den letzten Jahren geführt. Seiner ausgleichenden Art ist es zu verdanken, dass die Partei in den herausfordernden Momenten nicht auseinandergebrochen ist.“ Aus frauenpolitischer Sicht hervorheben möchte sie „seine Unterstützung bei der Umsetzung der paritätischen Besetzung der Führungsteams in allen Gremien und auf allen Ebenen innerhalb der Partei sowie bei der Umsetzung der so genannten starken Frauenquote in den Gemeindestuben“.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1024206_image" /></div> <BR /><BR />„Trotz seines jungen Alters ist er unseren Themen immer offen und kooperativ gegenüber gestanden“, sagt Otto von Dellemann, Chef der SVP-Generation 60+. Es sei eine „erfolgreiche Zeit gewesen, auch wenn die Zahlen nicht für Achammer sprechen“. Die Wahlen seien alle der Reihe nach verloren gegangen. Trotzdem stehe die SVP noch recht gut da und sei die führende Partei im Lande. Finanziell sei Achammer „sehr mäßigend“ gewesen und habe mit Erfolg den Schuldenberg abgebaut. Der Schuldenberg sei für Achammer ein großes Handicap gewesen. Dieser habe ihn in seinem Aktionsradius eingeschränkt. „Nicht umsonst heißt es: Ohne Geld keine Musik“, meint Dellemann.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1024209_image" /></div> <BR /><BR />„Er schaffte es immer, die Leute zu begeistern“, meint Magdalena Amhof. Stets habe Philipp Achammer versucht, die Partei zusammen zu halten. „In einigen Momenten ist es ihm besser gelungen, in anderen weniger“, meint die Arbeitnehmerchefin. Achammer sei stets der Vermittler in der Partei gewesen – auch bei den Arbeitnehmern. Die Arbeitnehmerchefin erinnert daran, dass Achammer das Sozialpartner-Forum eingeführt habe – zwischen Wirtschaft und Arbeitnehmern. Zudem habe er den Spruch geprägt, die Partei müsse jünger, weiblicher und sozialer werden. „Das ist in der Umsetzung noch nicht ganz gelungen, das hängt aber nicht allein von ihm ab“, betont Amhof.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1024212_image" /></div> <BR /><BR />„Philipp Achammer hat stets mit großem Engagement, persönlichem Zeiteinsatz und Motivation die Partei geführt“, meint der frühere Vorsitzende der Jungen Generation, Dominik Oberstaller. „Gerade seine Fähigkeiten, zu einen und Brücken zu bauen, waren in vielen schwierigen Momenten wichtig.“ Achammer habe als Obmann durch hohe Erreichbarkeit geglänzt. Als ehemaliger JG-Vorsitzender sei Achammer immer positiv gegenüber der Jungen Generation eingestellt gewesen. Nicht immer sei es ihm in der SVP geglückt, „von bestimmten Akteuren die Disziplin einzufordern“. Als Obmann hätte man vielleicht manchmal mehr auf den Tisch hauen müssen, glaubt Oberstaller.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1024215_image" /></div> <BR /><BR />Die vergangenen 5 Jahre waren alles andere als leicht als Obmann“, meint Josef Tschöll. Der Vorsitzende der SVP-Wirtschaft erinnert an die Herausforderungen aufgrund der Corona-Epidemie:„Hut ab vor dem, was Achammer geleistet hat. Als Mensch ist man da immer an seiner äußeren Belastungsgrenze.“ Zusätzlich zu seiner Arbeit als Landesrat, wo Bereiche wie Wirtschaft und Bildung besonders von der Pandemie betroffen gewesen seien, habe er noch die Partei führen müssen. Bei Wirtschaftsthemen habe man mit Achammer immer „extrem gut zusammengearbeitet“, meint Tschöll. Bei Achammer habe man da immer ein offenes Ohr vorgefunden. <BR />