Grund ist die Kombination der Gäste der Sendung „Dunja Hayali“. Neben der Seenotretterin und Flüchtlingsaktivistin Rackete stand dort auch Grünen-Chef Robert Habeck auf der Liste.Der Sender trat auf Twitter Vorwürfen entgegen. Denn eine Reihe von Nutzern monierten diese Zusammenstellung als zu einseitig. „Was man sich wünscht: Meinungspluralität im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Was man bekommt: Hayali, Habeck, Rackete“, monierte zum Beispiel ein Twitter-Nutzer namens „V.Z.“. User „Juergen Schroeder“ monierte: „Ausgewogenheit wäre gewesen, wenn Frau Hayali den Mut gehabt hätte in diesen Gesprächskreis Salvini, Meuthen oder zur Not sogar Amthor einzuladen. So wird Rackete wieder sagen, man müsse auch Klimaflüchtlinge aufnehmem, Habeck wird ihr beipflichten. Spannend.“Die ZDF-Pressestelle stellte bei Twitter klar: „Es handelt sich um zwei getrennte Themenblöcke: Erst geht es um Klimapolitik, dann um Seenotrettung. Beide Themen werden kritisch beleuchtet.“ Zudem stelle sich Robert Habeck der Kritik von Bürgern, betonte der Sender. lustig, wie viele hier abgehen, weil #Habeck zum klima u #Rackete zur seenotrettung kommtvorwurf: keine gegenstimme!fakt: habeck hat 3 bürger als gegenstimmeN!aber das ist plötzlich falsch,weil es keine politiker sind. tja, was zählen schon bürger ???https://t.co/wQqrvD1bhF&mdash Dunja Hayali ?? (@dunjahayali) 6. August 2019Auch Hayali trat ihren Kritikern entgegen: „lustig, wie viele hier abgehen, weil #Habeck zum klima u #Rackete zur seenotrettung kommt vorwurf: keine gegenstimme! fakt: habeck hat 3 bürger als gegenstimmeN! aber das ist plötzlich falsch, weil es keine politiker sind. tja, was zählen schon bürger“.dpa