Bei den Opfern handle es sich um 27 Zivilisten, 34 Soldaten und zwölf mutmaßliche Deserteure, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag in London mit. Die meisten Menschen kamen demnach in der südsyrischen Oppositionshochburg Daraa ums Leben. Der Montag war damit offenbar einer der blutigsten Tage seit dem Beginn der Proteste in dem Land.Am Wochenende hatte die Arabische Liga einen vorläufigen Ausschluss des Landes aus ihren Reihen beschlossen, sollte Staatschef Bashar al-Assad nicht bis zu einer für Mittwoch geplanten Sondersitzung Zugeständnisse zur Beendigung der Gewalt gegen Zivilisten in seinem Land machen. Am Montag verschärften zudem die Außenminister der Europäischen Union die Sanktionen gegen Damaskus. Seit dem Beginn der Proteste gegen Assads Führung Mitte März wurden in Syrien nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 3500 Menschen getötet.apa/afp