Immer häufiger würden seit einigen Jahren Südtiroler Almen an Provinzfremde verpachtet, vorwiegend an Pächter aus dem Veneto.Dies liege, so Leitner, auch daran, dass die Pacht von Südtiroler Almen bedeutend niedriger sei als für Almen im Veneto, die auch bedeutend rarer sind.Wie aus der Antwort hervorgeht, handelt es sich bei den verpachteten Almen an Provinzfremde um mehrere Almen im Ultental, in der Gemeinde Ratschings und in Terenten.Das Vieh stamme jedoch nicht von den Pächtern selbst, sondern von Südtirolern: "Die Großbauern aus dem oberitalienischen Raum pachten die Almen zum alleinigen Zweck, mehr Großvieheinheiten halten zu dürfen und die EU-Prämien zu kassieren", ist Leitner überzeugt.Wie hoch diese Beiträge für Pächter und Verpächter nun seien, wollte der Landtagsabgeordnete wissen.Pächter haben oft sogar UnterpächterAus der Antwort Arnold Schulers geht hervor, dass man häufig gar nicht wisse, wer die Pächter seien. Diese müssten sich per Betriebsbogen anmelden. Geschieht dies nicht, sind keine Informationen vorhanden."Es konnte auch in Erfahrung gebracht werden, dass einige Pächter sogar die Almfläche an Unterpächter weiterverpachtet haben, wobei wir nicht in Kenntnis sind, ob die Eigentümer darüber informiert sind", so Schuler.Damit erübrigt sich natürlich auch die Frage, ob und wie viele Beiträge die sowieso unbekannten Pächter erhalten.Die Südtiroler Verpächter von Ratschings und Terenten erhielten mehrere Prämien, allerdings suchen immer weniger um die Alpungsprämie an.Sowohl die zuständigen staatlichen Stellen als auch die EU hätten Kenntnis von dieser Form der Almverpachtung, schloss Arnold Schuler.liz