Die Landeshauptstadt hat längst entschieden. Von den 229 Vorschussbetten des Landes gehen 209 an gewerbliche Betriebe – Hotels, Garnis, Pensionen – und 20 an Urlaub-am-Bauernhof-Betriebe. „Leider scheint dieser Weg politisch hier in Meran nicht umsetzbar. Vor allem die Civica sperrt sich“, sagt Zeller. <BR /><BR />Heute wurde das heikle Thema im Stadtrat erneut diskutiert, nachdem man in der Arbeitsgruppe – alle Parteien und Kurverwaltung vertreten – auf keinen grünen Zweig gekommen sei. Bei der Stadtratsitzung am kommenden Dienstag soll endlich ein Kompromiss gefunden werden.<BR /><BR /><embed id="dtext86-65170952_quote" /><BR /><BR />Und wo liegt die Schmerzgrenze der SVP? Das Ansinnen der SVP sei, die Kurzzeitvermietung von Wohnungen „so entschieden wie möglich zu limitieren. Aber da kommen wir mit der Civica nicht überein. Die Schmerzgrenze liegt im einstelligen Bereich. Das heißt, dass höchstens eine Handvoll Betten an diese Kategorie geht, sprich sehr sehr wenige“, betont die SVP-Stadtkomitee-Chefin. Mehr sei mit der SVP nicht zu machen. <BR /><BR />„Urlaub am Bauernhof hingegen tut dem Wohnungsmarkt nicht so weh“, fügt sie hinzu. Wenn man einem Kompromiss zustimme, dann nur um in dieser Frage der Bettenzuweisung nicht den kompletten Stillstand verantworten zu müssen, merkt Zeller an.<BR /><BR /> Und SVP-Chefin erinnert daran, dass bereits weitere 290 Ansuchen in der Gemeinde aufliegen, um private Wohnungen zu Gäste-Unterkünften zu machen (wir berichteten). „Das ist für die Stadtentwicklung alles andere als positiv und geht komplett in die falsche Richtung“, sagt die Vizebürgermeisterin.