Doch nicht nur in der andalusischen Hauptstadt Sevilla wird der Urnengang in der autonomen Gemeinschaft mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. Auch in den Zentralen der spanischen Parteien in Madrid, Barcelona und im Baskenland schaut man gespannt auf die Auszählung der Stimmen. Schließlich gilt die Wahl in Spaniens bevölkerungsreichster Region gilt als gesamtstaatlicher nationaler Stimmungstest.<BR /><BR />Denn am 17. Mai geht es nicht nur um die Macht in Spaniens mit über 8,7 Millionen Einwohnern bevölkerungsstärksten Region. „Die Andalusien-Wahlen sind ein wichtiger Stimmungstest für die landesweiten Parlamentswahlen 2027“, stellt der renommierte Politologe Pablo Simón im Gespräch mit der APA klar. Es handle sich um eine Art „Signalwahl“ für das ganze Land.<h3> Juan Manuel Moreno ist der Favorit</h3>Darf man jüngsten Umfragen vom Montag glauben, wird Andalusiens amtierender Regionalpräsident Juan Manuel Moreno von der konservativen Volkspartei (PP) seine Regierungsmacht verteidigen. <BR /><BR />Entscheidend für Morenos Erfolg in Andalusien ist sein moderater Regierungsstil. Er gilt als pragmatischer Landesvater. Anders als viele andere konservative Politiker vermeidet Moreno scharfe Polarisierung und setzt auf das Bild eines ruhigen Verwalters wirtschaftlicher Stabilität.