Freitag, 26. Juni 2015

Anna Pitarelli: Keine Benko-Handlangerin?

Während die Stimmen gegen das Benko-Projekt im Bozner Gemeinderat beständig lauter werden, begrüßt Heinz Peter Hager vom Kaufhaus Bozen, "dass Bozen es geschafft hat, eine Regierung auf die Beine zu stellen." Auch zum Fall Pitarelli äußert es sich der Präsident der KHB. GmbH

Heinz Peter Hager meldet sich zu Wort.
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Heinz Peter Hager meldet sich zu Wort.

„Jetzt kann endlich begonnen werden zu arbeiten", reagiert Hager in einem Schreiben auf den zunehmenden Gegenwind in Bozen. Das Benko-Projekt hatte ja den Ausschlag gegeben, dass sich die Grünen Donnerstagnacht nach einer 180-Grad-Wende für Luigis Spagnolli ausgesprochen haben und somit einen kommissarischen Verwalter und Neuwahlen verhinderten (STOL hat berichtet).

Für die Grünen ist das Benko-Projekt damit vom Tisch.

Nicht so sieht es Hager: „Das Wahlergebnis hat die Rahmenbedingungen für die Regierungsbildung sehr schwierig gemacht. Dass man sich unter diesen Voraussetzungen doch noch einigen konnte, ist für die Stadt positiv. Jetzt kann endlich begonnen werden zu arbeiten."

Er befürworte die Diskussion und sieht einer "Ratifizierung der Programmatischen Vereinbarung zum Projekt„Kaufhaus Bozen Bolzano " entgegen.

Pitarelli habe aus persönlichen Gründen gehandelt

Dass sich Gemeinderätin Anna Pitarelli gegen das Regierungskonzept von Bürgermeister Luigi Spagnolli ausgesprochen hat (STOL hat berichtet), „war ausschließlich ihre persönliche Entscheidung, die sie auch begründet hat“ (STOL hat berichtet).

Hager:„Mehr kann ich dazu nicht sagen. Wir waren weder darüber informiert noch wurden wir dazu um unsere Haltung gefragt.“

„Wir wundern uns darüber und bedauern, dass unser Angebot an die Stadt als Spielball der politischen Regierungsbildung verwendet wird", so Hager. 

stol

stol