Sonntag, 17. Mai 2015

„Anpasserische Politik“: Der Heimatbund holt aus

Mit der Politik der Landesregierung unter Arno Kompatscher kann der Heimatbund Südtirol nicht zufrieden sein. Auf der 41. Bundesversammlung kritisierte Obmann Roland Lang die „anpasserische Politik“ des Landeshauptmanns.

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„Volkstumspolitische Positionen werden nirgendwo mehr hervorgehoben oder vertreten“, meinte Lang am Samstag im Mehrzwecksaal von Vilpian. „Stattdessen wird eine anpasserische Politik betrieben und dies als politische Erneuerung ausgegeben.“

Absichten, sich für einen österreichischen Pass für Südtiroler einzusetzen, seien stillschweigend aufgegeben worden. „70 Jahre nach ihrer Gründung hat die SVP und scheinbar auch die SVP-Basis alle wesentlichen Gründungsgrundsätze aufgegeben“, kritisierte Lang. In jedem Bereich werde eine „schleichende Assimilierung“ zugelassen – auch bei den Jugendverbänden.

Einem Trend, den der Heimatbund Einhalt gebieten will. „Der Südtiroler Heimatbund versteht sich weiterhin als das politische Gewissen zur Wahrung des unverzichtbaren Grundrechts des Südtiroler Volkes auf Selbstbestimmung.“

stol

stol