„Damit zeigen die Freiheitlichen eindeutig, dass es ihnen nicht um die Vertretung Südtirols in Europa geht, sondern einzig und allein um Sessel und Posten“, erklärt SVP-Landessekretär Martin Alber.Die Anti-EU-Allianz eine nicht nur ihre Europafeindlichkeit, sondern vor allem eine stark rechtsgerichtete Politik.„Die Rückkehr zu starken, souveränen Nationalstaaten ist ein gemeinsames Ziel dieses Bündnisses. Umso befremdlicher ist es, dass die Freiheitlichen in diese Richtung mitarbeiten wollen“, so Alber.Der Spitzenkandidat der Freiheitlichen Pius Leitner wolle eine EU, in der die Regionen und nicht nur die Staaten mitbestimmten.„Seine Bündnispartner treten für das Gegenteil ein, bauen neue Grenzen auf und gefährden damit die Europaregion Tirol “, unterstreicht Alber. Dies beweise, dass es den Freiheitlichen nicht um Inhalte, sondern lediglich um einen Posten im Europäischen Parlament gehe.Im Gegensatz dazu mache sich die Südtiroler Volkspartei mit ihrem Europakandidaten Herbert Dorfmann für ein Europa der Regionen stark, in dem sprachliche und kulturelle Minderheiten sich entfalten und in einem sicheren Rahmen weiterentwickeln können.