Samstag, 06. Juni 2020

Anti-Rassismus-Demonstrationen auch in Italien

Der Tod von George Floyd im Zuge einer Polizeikontrolle hat inzwischen weltweit für Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt geführt. Auch in italienischen Städten gingen die Menschen am Samstag auf die Straßen.

Weltweit haben Menschen gegen Rassismus und Gewalt demonstriert. Hier Demonstranten in Turin.
Weltweit haben Menschen gegen Rassismus und Gewalt demonstriert. Hier Demonstranten in Turin. - Foto: © ANSA / Alessandro Di Marco
Dem Slogan #blacklivesmatter haben sich auch in italienischen Großstädten, etwa Turin und Neapel, Menschen versammelt, um gegen Polizeigewalt und Rassismus zu demonstrieren. Damit reihen sich die italienischen Demonstranten ein in eine weltweite Aktion, die inzwischen fast alle Kontinente umfasst: In Europa kam es neben Italien zu Demonstrationen in Österreich, Deutschland und Frankreich. Den Auftakt zur weltweiten Aktion machten Australien, Japan, Südkorea und Thailand.

Weitere Massenproteste in den USA erwartet


Nachdem weitere Videos von brutalen Polizeieinsätzen in den USA aufgetaucht sind, stellt sich das Land auf neue Massenproteste gegen Rassismus am Samstag ein. Allein in Washington wurden Zehntausende Demonstranten erwartet.

In Washington war am Samstag eine Mahnwache für George Floyd am Lincoln-Denkmal nahe des Weißen Hauses geplant. Auch am Geburtsort von Floyd in Raeford im US-Bundesstaat North Carolina war eine Gedenkveranstaltung angekündigt.

George Floyd als Symbol


Der Afroamerikaner war bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis getötet worden. Seither reißen die Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus in den USA, aber auch weltweit, nicht ab.

stol/apa