„Der Kaufkraftverlust ist derzeit ein großes Thema“, betont Landeshauptmann Kompatscher. „Es gibt Situationen, wo das Einkommen aus Arbeit nicht reicht, um ein angemessenes Leben zu führen. Das muss sich ändern, denn es ist auch eine Frage der menschlichen Würde, dass man trotz Arbeit nicht auf Transferleistungen angewiesen ist.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1307532_image" /></div> <BR /><BR /><BR />„Arbeit soll auch sinnstiftend und erfüllend sein“, ergänzt Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof. Es gebe in vielen Bereichen Situationen, die das unmöglich machen würden. „Es geht um die würdige Arbeit und auch um eine sichere Arbeit, sei es in Bezug auf die körperliche Unversehrtheit als auch in Bezug auf die Zukunftserwartungen.“<BR /><BR />Kompatscher und Amhof unterstreichen zugleich die inklusive Funktion von Arbeit. Es gehe letztlich auch um die Gemeinschaft der Arbeitenden in den unterschiedlichsten Bereichen. Arbeit ermögliche die Aufnahme in die Gesellschaft, das Erlernen von Sprache, ein respektvolles Miteinander - eben die Inklusion von Menschen, die in irgendeiner Form anders sind als die Mehrheit. Auch diese wertvolle Funktion könne und solle Arbeit erfüllen. „Und auch hier gibt es Luft nach oben“, sind sich der Landeshauptmann und die Arbeitslandesrätin einig.