Der Soldat war den Angaben zufolge das fünfte Todesopfer in den Reihen der israelischen Armee bei den im Zuge des Iran-Kriegs wieder aufgeflammten Kämpfen mit der pro-iranischen Hisbollah-Miliz.<BR /><BR />Am Samstag hatte die WHO erklärt, bei fünf Angriffen Israels auf Gesundheitseinrichtungen im Südlibanon seien neun Sanitäter getötet und sieben weitere verletzt worden. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus teilte mit, die wiederholten Angriffe beeinträchtigten die Gesundheitsversorgung in der Region sehr.<BR /><BR />Israel und die pro-iranische libanesische Hisbollah hatten sich am Samstag weiterhin gegenseitig beschossen. Die israelische Armee gab an, Infrastrukturen der Hisbollah im Nachbarland angegriffen zu haben. Dabei wurden auch zwei Journalisten und eine Journalistin getötet, darunter ein bekannter Korrespondent des der Hisbollah-Miliz gehörenden Senders Al-Manar. Israel sprach von der Eliminierung eines „Terroristen“.<BR /><BR />Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut mehrere Raketenangriffe auf Israel und israelische Stellungen im Libanon für sich.<BR /><BR />Der Libanon wurde Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen. Damals feuerte die vom Iran unterstützte Hisbollah als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Khamenei Raketen auf Israel ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Soldaten über die Grenze. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz will die Armee im Libanon die Kontrolle über das Gebiet bis zum Fluss Litani übernehmen. Die Hisbollah kündigte Angriffe auf israelische Streitkräfte an, die in der Grenzregion vorrücken.