Freitag, 09. Januar 2015

ASGB für eine landeseigene Regelung des Personalrechts

Der Autonome Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB) begrüßt die Entschlossenheit von Landesrätin Waltraud Deeg, die Zuständigkeiten des Landes für das Personalrecht gegenüber Rom zu verteidigen und ein eigenes Personalgesetz zu verabschieden.

ASGB-Chef Tony Tschenett
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ASGB-Chef Tony Tschenett

„Wir erwarten uns von der Landesregierung, dass sie in Sachen Personalrecht mutiger agiert und versucht, die Gesetzgebungskompetenzen des Landes gegenüber den ständigen Einmischungen des Staates durchzusetzen“, erklärt der Vorsitzende des ASGB, Tony Tschenett.

Ziel müsse es sein, so viele Bereiche wie möglich auf Landesebene zu regeln. Im Moment gehe der Trend eindeutig in die umgekehrte Richtung. Daher sei es wichtig, dass die Landesregierung geschlossen eine klare Haltung zur Verteidigung und zum Ausbau der Autonomie zeige, so Tschenett weiter. 

„Warum sollte Südtirol, wenn wir schon die entsprechenden Kompetenzen haben, freiwillig staatliche Regelungen übernehmen, die uns mehr Schwierigkeiten machen als uns weiterbringen?“, so Tschenett abschließend.

stol