Mittwoch, 20. Dezember 2017

Auch die Freiheitlichen verzichten auf Parlamentskandidatur

Der freiheitliche Parteivorstand kritisiert das Wahlgesetz als der „SVP auf den Leib geschneidert“.

Der freiheitliche Landesparteiobmann, Andreas Leiter Reber, spricht sich gegen eine Kandidatur seiner Partei bei den Parlamentswahlen im Mai aus.
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Der freiheitliche Landesparteiobmann, Andreas Leiter Reber, spricht sich gegen eine Kandidatur seiner Partei bei den Parlamentswahlen im Mai aus.

Ausschlaggebendes Argument gegen die Kandidatur bei den in Mai stattfindenden Parlamentswahlen sei das Wahlgesetz, so der Landesparteiobmann der Freiheitlichen, Andreas Leiter Reber.

„Es ist ein Gesetz, das einen fairen Wettkampf der Ideen unmöglich macht und zeigt, dass der Volkspartei jede italienische Partei lieber ist, als eine deutsche Opposition. Rom scheint für viele Südtiroler doch sehr weit weg zu sein, denn leider fällt der öffentliche Aufschrei gegen dieses Wahlgesetz sehr bescheiden aus. “, so Reber.

Auch Generalsekretär Florian von Ach betont, dass es angesichts dieser Ausgangslage verantwortungslos gewesen wäre, Ressourcen in einer „einseitigen Schlacht“ zu verbrennen.

Neben der Süd-Tiroler Freiheit verzichtet nun mit den Freiheitlichen die zweite Partei in Südtirol auf die Parlamentskandidatur.

stol

stol