<BR /><BR />Und damit erlischt die SVP-Mitgliedschaft von Franz Kompatscher, dem ehemaligen Bürgermeister von Brenner, der bei diesen Gemeindewahlen am 4. Mai auf der Freien Liste antreten wird, genauso wie jene von Werner Atz (Kaltern), der für „Kaltern Gemeinsam“ ins Rennen gehen wird, weiters die SVP-Mitgliedschaften seiner Mit-Kandidaten Helmuth Sinn und Karin Tanzer (alle Kaltern), jene von Walter Gögl (Für Sterzing – Wipptal), und ebenso von Andreas Mayrhofer und Tobias Baumgartner (beide STF/Villanders) sowie von Walter Mair (Lajen).<h3> Steger verteidigt die SVP-Linie</h3>Steger betont: „Die SVP gibt es seit 80 Jahren – sie hat ein klares Korsett, was möglich ist und was nicht. Ich sehe überhaupt keine Veranlassung, das zu ändern.“ <BR /><BR />Es tue ihm leid, dass Franz Kompatscher nicht für die SVP als Bürgermeisterkandidat auf dem Brenner ins Rennen gehe – er hätte die Möglichkeit dazu gehabt, sagt Steger. <h3> Offene Diskussion um Gemeindeebene</h3>Franz Kompatscher meint hingegen: Gerade auf Gemeindeebene sollte die SVP offener werden und mehr Freiräume zulassen. Auf seiner Freien Liste könnten Mitglieder verschiedener Parteien zusammen kandidieren. <BR /><BR />Was hingegen die Autonomiereform betrifft, so steht jetzt der Zeitplan so gut wie sicher fest, teilte Steger gestern mit. Am Montag, 14. April, wird die SVP ihre Landesversammlung abhalten – im Haus Voitsberg in Vahrn, kündigt der Obmann an. <BR /><BR />Bereits vorher werde es am kommenden Mittwoch eine SVP-Ausschuss-Sitzung geben – auch als Vorbereitung auf die Landesversammlung. Der Obmann verspricht, dass alle Landtagsparteien und alle Regionalratsabgeordneten zeigerecht den Reformtext erhalten werden. <h3> Klare Position zur Reformdebatte</h3>Vom Vorschlag Paul Köllenspergers, auf einer Sondersitzung des Landtags Punkt für Punkt über die Reform abzustimmen (siehe Bericht oben), hält Steger nichts: „Wenn man will, dass eine Autonomiereform <i>nicht </i>durchgeführt wird, dann muss man so tun, wie Köllensperger es vorschlägt.<BR /><BR /> Damit kommt man nirgends hin. Köllenspergers Vorschläge sind eine Obstruktionstaktik, um die Autonomie nicht weiter zu bringen. Denn damit müsste dann wieder neu mit Rom verhandelt werden und dann würde Rom wieder Gegenvorschläge bringen.“ <BR /><BR />Jetzt gehe es darum, Ja oder Nein zum gesamten Paket zu sagen. Wenn man jetzt noch etwas am Entwurf ändern wolle, dann werde man die Reform nicht durchbringen.