Mittwoch, 07. März 2018

Aufstockung der Studentenwohnungen durch den Landtag abgelehnt

Der Landtag hat am Mittwoch mehrheitlich einen freiheitlichen Beschlussantrag zur Erhöhung der Anzahl von Studentenwohnungen abgelehnt. Der Antrag sah vor, sämtliche verwaltungstechnischen Schritte in die Wege zu leiten, um die Anzahl an Wohnmöglichkeiten für Studenten an universitären Einrichtungen in Südtirol an das Verhältnis zur Entwicklung der Studienplätze zu koppeln.

Der Landtag hat am Mittwoch mehrheitlich einen freiheitlichen Beschlussantrag zur Erhöhung der Anzahl von Studentenwohnungen abgelehnt.
Badge Local
Der Landtag hat am Mittwoch mehrheitlich einen freiheitlichen Beschlussantrag zur Erhöhung der Anzahl von Studentenwohnungen abgelehnt. - Foto: © shutterstock

Der Erstunterzeichner des Antrages, Hannes Zingerle, fordert die Problematik ernst zu nehmen und den Studenten genügend leistbaren Wohnraum im Land anzubieten.

„Mitte Jänner 2018 hat die Landesregierung der Einrichtung von3 neuen Masterstudiengängen in den Bereichen Finanzwirtschaft, Lebensmittelwissenschaften und Transmedia zugestimmt. Weiters wird im NOI-Techpark in den nächsten Jahren eine Fakultät samt Gebäuden errichtet. Mehr Studenten bedeutet natürlich auch mehr Bedarf an Studentenwohnmöglichkeiten. Für Studierende an universitären Einrichtungen in Südtirol bietet das Land 623 Wohnmöglichkeiten in Heimen oder Apartments an. Die Obergrenze an Studierenden in Südtirol, speziell in Bozen, ist bereits jetzt erreicht, wenn man die Situation der Anzahl an Wohnmöglichkeiten betrachtet. Es gibt keine freien Zimmer mehr und die Warteliste ist lang. Die hohen Wohnpreise – gerade in Bozen – machen eine Alternative schwierig. Deshalb verwundert es umso mehr, dass die Mehrheit im Landtag dem Antrag nicht zustimmen konnte“, so Zingerle einleitend in einer Aussendung.

Eine weitere Expansion machen nur Sinn, wenn auch die Studenten untergebracht werden könnten, betont Zingerle. Denn in Wohnheimen könnten nur 15 Prozent der Studierenden untergebracht werden. 

Hannes Zingerle. - Foto: Die Freiheitlichen

stol

stol