Mittwoch, 13. Juli 2016

Aus für Sterzinger Geburtshilfe: Der Bürgermeister in Rage

Die Schlacht um die Geburtenstation ist mit der Entscheidung der Landesregierung vorbei: Aber für Fritz Karl Messner ist es der Krieg noch lange nicht.

Fritz Karl Messner
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Fritz Karl Messner - Foto: © D

Südtirol Online: Die Geburtenstation wird schließen. Und nun?

Fritz Karl Messner, Bürgermeister von Sterzing: Wir hoffen, dass man noch zur Einsicht kommt. Kein Betrieb schließt eine Abteilung, die bestens funktioniert. Wir haben uns wirklich bemüht, alle Standards zu erfüllen. Sterzing wird 500 Geburten haben. Deshalb könnte die Station auch ohne Ausnahmegenehmigung offen bleiben.

STOL: Sie hoffen immer noch auf ein Einlenken?

Messner: Es fällt mir schwer, einzusehen, dass eine Landesregierung nicht mehr das ganze Land vertreten will und das Wipptal im Stich lässt. Man ignoriert den Willen des Volkes. Das ist keine Volksvertretung und unserer Regierung unwürdig.

Interview: Hanna Widmann

Das gesamte Interview gibt’s im STOL-Video.

stol