Dienstag, 18. Dezember 2018

Ausbildungsweg für die Pflegehilfe geebnet

Personen, die bereits im Sozial- oder Gesundheitsbereich tätig sind, soll der Weg zum Ausbildungsabschluss als Pflegehelfer erleichtert werden. Auf Vorschlag von Gesundheitslandesrätin Martha Stocker hat die Landesregierung ihren Beschluss geändert, mit dem sie im vergangenen Jahr den Ausbildungsplan für den entsprechenden Lehrgang genehmigt hatte. Durch die Änderung wird die berufsbegleitende Ausbildung im Bereich Pflegehilfe vereinfacht.

Personen, die bereits im Sozial- oder Gesundheitsbereich tätig sind, soll der Weg zum Ausbildungsabschluss als Pflegehelfer erleichtert werden.
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Personen, die bereits im Sozial- oder Gesundheitsbereich tätig sind, soll der Weg zum Ausbildungsabschluss als Pflegehelfer erleichtert werden. - Foto: © shutterstock

Personen, die bereits im Sozial- oder Gesundheitsbereich arbeiten, sollen ihren Anteil an Praktikumsstunden um 100 Stunden erhöhen und im Gegenzug vom theoretischen Unterricht abziehen können. „Dadurch kann die Verbindung zwischen Personal und den Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, in denen sie tätig sind, verbessert und gestärkt werden", so Landesrätin Stocker.

Weniger Theorie, mehr Praxis

Die Verlagerung der Stunden, erklärt die Landesrätin weiter, soll ebenso dazu beitragen, dass angehende Pflegehelfende weniger Theoriestunden absolvieren und dafür mehr Zeit für den praktischen Teil der Ausbildung aufbringen können.

„Mit den Landesfachschulen für Sozialberufe haben wir zudem vereinbart, dass die theoretische Ausbildung neben Bozen, Meran und Brixen auch in Bruneck und Schlanders wohnortnah angeboten wird, sofern sich mindestens 15 Personen einschreiben. Das ist insbesondere für die Mitarbeitende in unseren Seniorenheimen von Vorteil", betont Landesrätin Stocker.

In Zukunft soll die berufsbegleitende Ausbildung bei gleichbleibender Gesamtstundenzahl mittels Anpassung des Lehrplans auf 550 Stunden erhöht werden.

lpa/stol

stol