Der Hintergrund: Am gestrigen Dienstag postete der umstrittene Musiker Fedez eine Instagram-Story, in der eine Strophe seines neuen Songs zu lesen ist. Dabei teilt der Rapper gegen verschiedene Persönlichkeiten, darunter die Politikerin Elly Schlein, aus. Mit der Attacke gegen Jannik Sinner überschritt er jedoch eine Grenze.<BR /><BR />„Der Italiener hat ein neues Idol, es heißt Jannik Sinner. Ein Vollblut-Italiener mit dem Akzent von Adolf Hitler“, heißt es im Song von Fedez. Diese schlimme Anspielung auf Sinners deutsche Muttersprache sorgte sofort für große Empörung, vor allem in den sozialen Netzwerken <a href="https://www.stol.it/artikel/sport/schlimme-sinner-attacke-star-musiker-sorgt-fuer-empoerung" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier lesen Sie mehr dazu).</a><h3> „Beschimpfungen aus den Hinterzimmern der schlimmsten Kneipen“</h3>Nun melden sich die SVP-Parlamentarier aus Rom zu Wort: „Die Aussage von Fedez ist Ausdruck seltener Dummheit und eine Beleidigung für die gesamte deutschsprachige Minderheit in Italien“, betonen die SVP-Parlamentarier Julia Unterberger und Manfred Schullian. „Um Aufmerksamkeit für seine bevorstehenden Konzerte zu bekommen, belebt er Beschimpfungen aus den Hinterzimmern der schlimmsten Kneipen wieder.“<h3> „Vielfalt für einfache Gemüter ein Problem“</h3>Es dürfe offenbar keinen italienischen Staatsbürger – geschweige denn einen Spitzenathleten – geben, der der deutschen Sprache und Kultur angehört. „Es zeigt sich wieder einmal, dass für einfache Gemüter Vielfalt immer ein Problem ist.“ So äußern sich Unterberger und Schullian in einer Stellungnahme zu den Aussagen von Fedez, wonach Sinner mit dem Akzent der „Sprache Hitlers“ spreche.